Tipps für den Winter

a doberman dog with a cap on his head with a snowy background

A. Längauer – Fotolia.com

Der Winter

Ihn lieben die meisten Hunde – und zwar am besten verbunden mit einer gehörigen Portion Schnee!
Lesen Sie, wie Sie Ihren Hund gut und gesund durch den Winter bringen.

Hundepfoten

Hundepfoten sind sehr empfindlich. Schützen Sie sie vor Streusalz und Splitt, indem Sie die Pfotenballen Ihres Hundes am vor dem Spaziergang mit Vaseline oder Hirschhorntalg oder speziell für Hunde entwickelte Pflegemittel behutsam einreiben. Das bewirkt, dass kleine Risse und Verletzungen „zugemacht“ werden und somit das Streusalz nicht ungehindert eindringen kann.

Hat Ihr Hund bereits eine kleine Verletzung, sollte diese geschützt werden. Gut hierfür sind Pfotenschuhe, die es in den verschiedenen Größen zum Schutz der empfindlichen Ballen gibt.

Nach dem Spaziergang sollten Sie die Pfoten des Hundes mit lauwarmem Wasser abwaschen, um eventuelle Salzreste, Split und Schneeklümpchen, die sich in den Haaren zwischen den Ballen festgesetzt haben, zu entfernen. Unter Umständen sollten die Haare an den Pfoten und zwischen den Ballen kurz geschnitten werden, damit sich nicht bei jedem Spaziergang diese Schneeklumpen festsetzten.

Spaziergang

Schneit oder regnet es, reiben Sie Ihren Hund nach dem Spaziergang mit einem Handtuch trocken. Auch zu empfehlen sind leichte Regenwesten oder –capes, am besten mit reflektierenden Applikationen.

Im Normalfall benötigen Hunde keine Hundemäntel. Aber hat Ihr Hund beispielsweise eine Organerkrankung oder kurze Haare und wenig schützendes Unterfell oder ist er schon etwas älter und bewegt sich nicht mehr so viel, dann ist eine leichte Hundedecke oder ein Hundemantel zu empfehlen. Ansonsten gilt: bei Spaziergängen immer in Bewegung bleiben, so kühlt ihr Hund nicht aus.

Schnee und Wasser

Verhindern Sie, dass Ihr Hund Schnee frisst – das kann zu Erbrechen und Durchfall, im schlimmsten Fall zu Magen- und Darmentzündungen führen.

Ist Ihr Hund eine Wasserratte und springt auch mal im Winter ins kühle Nass, dann sorgen Sie dafür, dass er nach dem Schwimmen immer in Bewegung bleibt, trocknen ihn ab und bringen ihn so schnell es geht ins Warme.

Achten Sie auf Ihren Hund, er wird Ihnen zeigen, wenn er mal keine große Lust hat weiterzugehen und Sie einen Spaziergang schon früher abbrechen sollten.

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Gewinnspiel beendet – die Bücher sind verlost

Covergestaltung: Tanja Rose (Agentur Rose), Hintergrundbild: Iris Dürrschmidt

Auf meinen Facebook-Seiten „Hundetipps-24“ und „BARF- Bereit, alles roh zu füttern“ läuft ein Gewinnspiel.

Der Anlass? Keiner! Außer drei interessierten Lesern die Rohfütterung bei Hunden näher zu bringen, denn das gibt es zu gewinnen:
3 x je einen Ratgeber „BARF- Bereit, alles roh zu füttern!?“ als Taschenbuch.

Teilnahmebedingungen:

Das Gewinnspiel findet vom 25.01.2019 bis zum 03.02.2019 statt. Die Gewinner werden nach Losverfahren ermittelt und auf den FB-Seiten am 03.02.2019 ab 18 Uhr bekanntgegeben.

So nehmt ihr teil:

Einfach den Beitrag teilen und ein „Like“ hinterlassen – mehr müsst ihr nicht tun.

Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Teilnahme und drücke Euch die Daumen!

Eure Iris Dürrschmidt

Hinweis:

Veranstalter des Gewinnspiels bin ich selbst, Iris Dürrschmidt. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Hier geht es direkt zum Softcover und zum eBook:

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Erkältung beim Hund

Ist das Wetter nass und kalt oder schneit und regnet es, können sich unsere Hunde ebenso wie wir eine Erkältung einfangen. Während bei Hunden untereinander durchaus Ansteckungsgefahr besteht (deshalb bitte bei einer Erkältung Ihres Hundes den Kontakt zu Artgenossen für ein paar Tage meiden), kann eine Ansteckung zwischen Mensch und Hund oder umgekehrt zwar vorkommen, ist aber sehr unwahrscheinlich.

DoraZett – fotolia.com

Symptome

Ähnlich wie bei uns Menschen können die Symptome bei einer Erkältung Niesen und Husten, erhöhte Temperatur, Ausfluss aus der Nase oder tränende Augen sein. Oftmals reibt sich der Vierbeiner auch mit den Pfoten über Augen und Nase. Die Hunde liegen dann am liebsten in ihrem Bettchen, sind schlapp, müde und antriebslos. Sie sind ruhiger als sonst, haben keine Lust zum Spielen oder spazieren gehen und meist ist ihr Appetit ebenfalls gedämpft.

Was hilft

Ist Ihr Hund erkältet, ist es noch wichtiger als sonst, dass er ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Er braucht Ruhe und seinen warmen Schlafplatz, an den er sich zurückziehen und sich auskurieren kann. Frische Luft tut gut, aber die Gassigänge sollten etwas kürzer sein als gewohnt und es ist besser, diese dann im „Schongang“ zu absolvieren. Bei Husten kann ein weicher Schal helfen den Hals warm zu halten.

Ab zum Tierarzt

Wenn sich der Zustand Ihres Hundes nach ein paar Tagen nicht verbessert, er nach wie vor schlapp und müde wirkt, Fieber hat, nicht mehr trinkt oder kein Futter zu sich nicht, dann ist ein Gang zum Tierarzt unumgänglich.

Vorbeugen

Ihr Hund sollte nicht auf einer kalten Unterlage liegen. Das gilt besonders für ältere Hunde-Semester. Meine fast 13-jährige Schäferhündin würde sich zwar am liebsten noch bei 0 Grad auf ihren Lieblingsplatz im Garten auf die blanke Erde legen – egal ob mit oder ohne Schnee. Da sind wir Hundehalter in der Verantwortung zu entscheiden, was „gut“ für den Hund ist und was unvernünftig.
Die Vierbeiner bitte nach dem Spaziergang an nasskalten Tagen immer gut mit einem Handtuch abtrocknen (das gilt auch oder besonders während der Zeit der Erkältung). Hunde, die sehr kurzes Fell haben oder wenig Unterwolle, sollten im Winter einen wärmenden Mantel tragen.

Tipp

Viele Hunde lieben Schnee und manche haben ihn sogar zum Fressen gern. ABER: Lassen Sie Ihren Hund keinesfalls Schnee oder Eis fressen. Zum einen kann das schnell zu Erbrechen, Magen-Darm-Problemen oder Durchfall führen und zweitens könnte der Schnee durch Streusalze oder Split verunreinigt sein, was schlimme Auswirkungen hat.

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Macht es euch hyggelig

Iris Dürrschmidt

Kuscheln ist angesagt

Die Temperaturen gehen langsam runter und ab und an verirren sich ein paar Regentropfen zu uns und gelegentlich bereits die eine oder andere Schneeflocke.

Das heißt, die Zeit ist gekommen, es sich nach dem Gassigang gemeinsam auf dem Sofa gemütlich zu machen und Kontaktliegen zu üben – Gina (auf dem Bild links) und ich gehen mit gutem Beispiel voran 🙂

Denn beim Kuscheln wird ganz nebenbei noch das Hormon Oxytocin ausgeschüttet – auch bekannt unter dem Begriff „Kuschelhormon“. Es festigt die gegenseitige Bindung und verstärkt die Zuneigung.

Also, worauf wartet ihr noch?
Macht es euch hyggelig!

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Hundesenioren

Hundesenioren – ein Geschenk für jeden Halter

Es ist doch eine gute Nachricht, dass unsere vierbeinigen Freunde durch die bessere Haltung, die gute medizinische Versorgung und nicht zuletzt durch eine artgerechte Ernährung immer älter werden.
Egal, ob Sie nun nach der Faustregel „Menschenalter mal sieben“ das Hundealter errechnen oder bei einem zweijährigen Hund von einem Menschenalter von 25 Jahren ausgehen und die Folgejahre mit je fünf bis sechs Jahren dazu addieren: Bei einem Hund im fortgeschrittenen Alter kommen Sie mit beiden Formeln mehr oder weniger auf ein ähnliches Ergebnis. Abgesehen davon ist Alter relativ und hängt zusätzlich vom Individuum Hund ab, von seiner Rasse und Größe.
Deshalb gelten auch folgende Punkte als Richtwert:
• Kleine Hunde gelten ab einem Alter von zehn Jahren als Senioren,
• mittelgroße und große Hunde ab dem siebten bis neunten Lebensjahr und
• sehr große Hunde bereits ab dem sechsten Lebensjahr.

Senioren auf dem Abstellgleis?

Liana – fotolia.com

Absolut nicht nachvollziehen kann ich, dass einige Halter ihre Hunde ins Tierheim abschieben, nur weil diese ins Alter kommen. Natürlich machen alte Hunde etwas mehr Arbeit, benötigen vermehrt unsere Hilfe und unseren Beistand, besondere Aufmerksamkeit und Achtsamkeit und manches Mal auch ein Mehr an Budget. Aber das alles sollten wir mit Freuden annehmen und unser Bestes geben, unseren vierbeinigen Begleitern einen wunderbaren Lebensabend zu gestalten.

Achtsamkeit

Das heißt zum einen ein besonderes Augenmerk auf kleinere und größere Veränderungen zu haben. Tasten Sie beispielsweise beim Streicheln den gesamten Hundekörper nach Knötchen, Beulen oder Wehwehchen ab. Achten Sie auf veränderte Verhaltensweisen ihres Vierbeiners. Zum Beispiel ob er Schmerzen beim Fressen hat, die auf ein entzündetes Zahnfleisch oder abgebrochene bzw. lockere Zähne hinweisen könnten. Schneiden Sie auch die Krallen des Seniors turnusmäßig, da sich diese durch kürzere Spaziergänge nicht mehr so stark abnutzen.
Achten Sie weiterhin auf eine gesunde Ernährung. Nicht jede/r Hundeoma oder -opa benötigen weniger Futter, um nicht zu stark zuzunehmen. Oft ist auch eine größere Portion vonnöten, da die aufgenommenen Nährstoffe durch einen verlangsamten Stoffwechsel nicht mehr so gut verwertet werden können. In dem Fall darf es ab und zu von den guten Sachen auch mal ein bisschen mehr sein, also ein zusätzliches Ei oder eine etwas größere Portion Muskelfleisch, etwas Hüttenkäse oder Quark.
Lassen Sie Ihre Fellnase zusätzlich regelmäßig von einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker begutachten.

Fit und aufgeweckt

Auch wenn die Gassirunden allmählich kürzer und weniger anspruchsvoll werden, ist die kontinuierliche Bewegung ebenso wichtig, wie das regelmäßige Spielen. Bei Letzterem ist es natürlich abhängig von der Fellnase, ob es eher ein Suchspiel sein darf oder ob er nach wie vor mit Freude sein Lieblingsspielzeug apportiert – oder auch beides. Übrigens: Auch alte Hunde lernen gerne neue Tricks.

Anerkennung

Den Dank für unsere Bemühungen bekommen wir von unseren Hundesenioren doppelt und dreifach zurück. Durch Blicke oder hündische Gesten der Zuneigung. Durch ihre Nähe oder dem Vorleben des „leben im Hier und Jetzt“, das unser Fellnasen aus dem FF beherrschen. Oder sei es durch altbekannte oder neue Schrullen, mit denen sie uns zum Schmunzeln und Lachen bringen. Oder…

An dieser Stelle habe ich noch eine wunderbare Buchempfehlung

„Die Weisheit alter Hunde“ von Elli H. Radinger – zum Schmunzeln, zum Weinen, zum Nachdenken und vor allem mit Herz und Seele geschrieben.

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BARF bei dünnen Hunden

Wann ist ein Hund überhaupt untergewichtig?

Sehr dünner Hund_Archiv Iris Dürrschmidt

Bei einem untergewichtigen Hund sind die Rippen leicht zu ertasten und es ist keine Fettschicht tastbar. Es ist eine deutliche Schürzung zu sehen, das heißt, dass Taille und Bauchbereich von oben betrachtet stark eingeengt sind. Rassebedingte Unterschiede müssen hierbei natürlich berücksichtigt werden. So sehen Windhunde vergleichsweise immer „unterernährter“ aus als Bulldoggen mit ihrer eher kompakten Figur – auch wenn beide normalgewichtig sind. Sind Sie sich nicht sicher, ob Ihr Hund untergewichtig ist, fragen Sie einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker dazu.

Hund wird dünner durch BARF

Ist Ihr ausgewachsener und gesunder Hund zu dünn, ist zunächst zu klären, welche Gründe das haben könnte. Haben Sie beispielsweise einen „Neuzugang“ aus dem Tierschutz, der aufgepäppelt werden will? Oder hat sich eventuell das Betätigungsfeld geändert und Sie betreiben jetzt mit Ihrem Hund regelmäßig Hundesport? Oder wird Ihr Hund durch die Umstellung auf BARF dünner? Bei diesem Punkt gehen wir etwas in die Tiefe.
Manchmal wird ein Hund durch das Barfen dünner, obwohl er mit der üblichen BARF-Menge die zwischen 2 % und 4 % des eigenen Körpergewichtes liegt, gefüttert wird. Das hat meist einen einfachen Grund: Bei der BARF-Ration fehlen diejenigen Bestandteile, die am meisten Energie geben – und das sind die Fette! Fett ist nicht per se „schlecht“ für den Hund, es ist in angemessenem Verhältnis sogar notwendig. Bei einem gesunden und ausgewachsenen Hund sollte der Fettanteil in den Mahlzeiten im Durchschnitte bei mindestens 15 % bis hin zu 25 % liegen. Da die meisten BARF-Hersteller den Fettgehalt auf die Verpackungen drucken, ist das meist gut nachzuvollziehen und bei Bedarf kann Fett zum Beispiel in Form von hochwertigen Fetten und Ölen zugefüttert werden.

cipollimartina – Fotolia.com

Gutes für zu dünne und sehr aktive Hunde

Folgende Lebensmittel sind für zu dünne oder sehr aktive Hunde besonders geeignet:
Tierische => fettreiches Fleisch von Rind (durchwachsen oder mit Fettrand) und Ente. Als Zugabe: Euterfleisch vom Rind, Geflügel- oder Lammfett, Rindertalg
Pflanzliche => Hier sind wir bei den Kohlenhydraten. Am besten eignen sich Getreidesorten ohne Gluten wie z. B. Amaranth, Hirse oder Quinoa.
Zusätze => Lachsöl, hochwertige kaltgepresste Öle wie z. B. Leinöl

Achtung

Verliert Ihr Hund an Gewicht, können natürlich auch andere als die oben genannten Gründe vorliegen, wie beispielsweise ein Parasitenbefall. Dieser kann aber relativ einfach durch eine Kotuntersuchung durch den Tierarzt festgestellt werden. Auch Stress, Stoffwechselstörungen oder andere Faktoren können die Ursache für Gewichtsverlust sein. Sollten Sie diesbezüglich unsicher sein, lassen Sie das bitte medizinisch abklären.

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BARF: Das Einfrieren

Rund um das Einfrieren – eine kleine Zusammenfassung

Zutaten
=> frisch kaufen und sofort verarbeiten

Luft
=> aus den Gefrierbeuteln so gut wie möglich herausstreichen

Besser Gefrierdosen verwenden
=> die schonen die Umwelt

Zum schnellen Einfrieren
=> Gefrierschrank oder -truhe so lange auf Höchstleistung stellen, bis das Gefriergut komplett durchgefroren ist (sozusagen schockgefrostet)

Barbara-Maria Damrau – fotolia.com

Portionen schonend auftauen
=> also am besten im Kühlschrank oder in einem kühlen Raum. Möglich ist aber auch das Auftauen bei Zimmertemperatur. Dazu nehmen Sie die Portionen aus dem Gefrierbeutel oder aus der Gefrierdose und legen sie in eine Glas- oder Porzellanschüssel.

Muss es mit dem Auftauen einmal schneller gehen
=> weil Sie vielleicht vergessen haben, das Fleisch rechtzeitig aus dem Gefrierschrank zu nehmen, können
Sie sich mit der Auftaufunktion Ihrer Mikrowelle behelfen. Oder Sie legen das Fleisch in ein warmes Wasserbad. Diese beiden Methoden sollten natürlich nur in Ausnahmefällen angewandt werden!

In Gefrierbeuteln eingefrorenes Fleisch und Innereien
=> nehmen Sie bitte vor dem Auftauen auf alle Fälle aus dem Beutel. Achten Sie darauf, dass keine Plastikbeutel-Rückstände am Futter bleiben, denn manchmal friert eine Falte des Beutels am beziehungsweise im Gefriergut fest. Dasselbe gilt für die Gemüse- und Obstportionen.

Auch wenn es für uns ekelig erscheinen mag
=> Das Tauwasser von aufgetautem Fleisch, Pansen und so weiter bitte nicht wegschütten. In diesem Wasser tummeln sich wichtige Nährstoffe, die Ihrem Hund nur guttun.

Die BARF-Portionen sollten zum Zeitpunkt der Fütterung auf keinen Fall
=> noch leicht gefroren sein. Zu kaltes oder noch teilweise gefrorenes Fressen ist nicht bekömmlich und kann zu Durchfall, Erbrechen, Magenverstimmungen und bei einem empfindlichen Hundemagen sogar zur Magenschleimhautentzündung führen. Nehmen Sie das Futter rechtzeitig aus dem Gefrierschrank, damit es in Ruhe und vollständig auftauen kann, sodass es zur Fütterungszeit Zimmertemperatur hat.

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Hausmittel

Die Natur bietet viele Möglichkeiten, die Gesundheit unserer Hunde zu unterstützen. Vier der Hausmittelchen stelle ich nachfolgend vor.

Apfel

Dank seines hohen Anteils an Pektin reinigt der Apfel den Darm, da die Pektine Giftstoffe und Schlacken im Darm binden und bei deren Abtransport helfen. Nebenbei bringt er noch jede Menge wertvoller Inhaltsstoffe mit wie Vitamin C, Vitamin B, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen und so weiter.

Hat Ihr Vierbeiner Durchfall, reiben Sie einfach einen Apfel und mischen ihn unter das Futter oder geben ihm den geriebenen Apfel als Zwischenmahlzeit.

Auch gegen Mundgeruch kann ein Apfel helfen. Einfach regelmäßig Apfelstückchen zum Kauen geben. Süße Sorten kommen generell bei Hunden gut an.

 

Apfelessig

Dogs – Fotolia.com

Apfelessig ist vielseitig einsetzbar. Er enthält Magnesium, Eisen, Kalium und ist reich an Mineralien. Geben Sie Ihrem Hund täglich einen Spritzer Apfelessig ins Trinkwasser oder ins Futter. So werden Stoffwechsel und Darm unterstützt und das Immunsystem gestärkt

Äußerlich kann er angewendet werden bei kleinen Hautirritationen, Hautausschlägen oder Insektenstichen, indem Sie einfach ein wenig davon auftupfen. Er wirkt schmerzstillend, antiseptisch und vermindert den Juckreiz.

 

Hagebutten

Sie hat viel Vitamin C, das für den Stoffwechsel benötigt wird. Ebenso enthält sie viel Kalzium. Die Hagebutte stärkt das Immunsystem und somit die Abwehrkräfte, unterstützt die Blutbildung, wirkt entschlackend, entzündungshemmend und antibiotisch.

Gegeben werden kann die Hagebutte zum Beispiel als Pulver oder als Mus – einfach unter das Futter mischen.

 

Ringelblume

Auch geläufig unter Calendula (Wissenschaftlicher Name: Calendula officinalis) gilt die Ringelblume als eine wichtige Heilpflanze zu Wundheilung. Sie ist bekannt für ihre heilungsfördernden Eigenschaften. Sie wirkt unter anderem entzündungshemmend, wundheilungsfördernd, antibakteriell und schmerzstillend und ihre Einsatzgebiete sind vielfältig.

So wird die Ringelblume nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich angewandt. Ein aus frischen oder getrockneten Blüten zubereiteten Tee können Sie zur Wundspülung einsetzen oder innerlich als Unterstützung des Magen-Darm-Traktes. Eine Wundspülung setzen Sie an, indem Sie ca. zwei Teelöffel Blüten mit 250 ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.

Ebenfalls gut mit Calendula zu behandeln sind ältere, nicht heilen wollende Wunden, entzündete oder eiternde Wunden, Riss- oder Schürfwunden oder offene Liegeschwielen.

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Schmerzmittel Humanmedizin tabu für Hunde

Zum Glück ist den meisten Hundebesitzern klar, dass handelsübliche Schmerzmittel für die Humanmedizin aus der Apotheke NICHTS für Vierbeiner sind. Uns Zweibeinern können rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen, Aspirin, Paracetamol und Diclofenac bei Schmerzen Linderung bringen. Nicht so bei den Vierbeinern!

Dogs – Fotolia.com

Keine Selbstmedikation
Die Eigenbehandlung eines Vierbeiners (Selbstmedikation) mit den erwähnten Schmerzmitteln ist ganz und gar tabu – sie sind absolut gefährlich für Hunde! Leider kommt es dennoch immer wieder zu Vergiftungsfällen durch Ibuprofen und Co bei Hunden, da deren Halter ihnen bei Schmerzen einfach 1:1 die Schmerzmittel für Menschen verabreichen und bringen ihre Hunde damit in Lebensgefahr.

Schmerzmittel
Was die einzelnen Schmerzmittel bei einem Hund auslösen, habe ich hier kurz zusammengefasst.

Was für alle zugleich gilt:

  • Bereits geringe Dosen rufen schwere Vergiftungen hervor.
  • Sie tauchen nicht immer unter den Begriffen Ibuprofen, Aspirin, Paracetamol und Diclofenac auf. Deshalb immer darauf achten, welcher Wirkstoff auf den Verpackungen angegeben ist.

Aspirin: Schädigt schon bei geringen Mengen die Schleimhaut, ist bei Vierbeinern alles andere als schmerzlindernd, es kommt zu Magen- und Darmblutungen und führt bei Hunden zum Tode.

Diclofenac: Auch hier benötigt es nur eine kleine Menge, so dass Nieren und Leber massiv geschädigt werden oder der Hund stirbt und ist in der Tiermedizin gar nicht mehr zugelassen.

Ibuprofen: Schädigt ebenfalls bereits bei geringen Mengen die Schleimhaut, es kommt zu Blutungen im Magen- und Darmbereich, die Nieren werden stark geschädigt und führt bei Hunden zum Tode.

Paracetamol: Auch hier benötigt es nur eine kleine Menge, so dass die Leber stark geschädigt wird, auch Magen und Darm werden in Mitleidenschaft gezogen oder der Hund stirbt.

Bei Schmerzen zum Tierarzt
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Vierbeiner Schmerzen hat, dann besuchen Sie den Tierarzt. Er wird Ihren Hund eingehend untersuchen und Ihnen, je nach Diagnose, die passenden Schmerzmittel mit der entsprechenden Empfehlung zur Eingabe mitgeben.

Tablettenklau
Hat Ihr Vierbeiner sich Ihre Tablettenschachtel gemopst und sie angekaut, ist schnelles Handeln angesagt. Trotzdem ist es wichtig, dass Sie Ruhe bewahren. Hantieren Sie bitte nicht erst mit irgendwelchen „Hausmittelchen“. Rufen Sie Ihren Tierarzt an und geben Bescheid, dass Sie auf dem Weg sind und vor allem, weshalb.
Denn hat ein Hund Schmerzmittel gefressen, ist das ein Notfall. Wenn möglich, stellen Sie fest, wieviel des Schmerzmittels Ihr Hund erwischt hat und nehmen Sie die Schachtel am besten mit zu Ihrem Tierarzt. Wird die Vergiftung rechtzeitig erkannt und vom Tierarzt behandelt, kann eine Entgiftung durch gezieltes Erbrechen durchgeführt werden und weiterführend behandelt, z.B. mit Infusionen).
Am besten ist es deshalb, Sie sperren alle Medikamente, nicht nur die hier erwähnten Schmerzmittel, absolut sicher weg, so dass Ihr Hund sie nicht erreichen kann.

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Fellwechsel

Normaler Fellwechsel oder krankhafter Haarausfall?

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Dass unsere Hunde zweimal im Jahr, während ihres Fellwechsels, ordentlich Haare verlieren, ist normal. Da finden wir ihre Haare verstärkt überall in der Wohnung, im Auto, auf den Klamotten. Natürlich gibt es bei den verschiedenen Rassen unterschiedlich ausgeprägte Fellwechsel. So haben Hunde mit Unterwolle einen stärkeren Haarwechsel, wie kurzhaarige Vertreter. Auch Rassen ohne Haarwechsel gibt es, hierzu gehört beispielsweise der Pudel. Ältere Hunde haaren oft stärker als junge Hunde und kastrierte wiederum mehr als unkastrierte.
Aber wann ist der Haarverlust noch normal und ab wann könnte er krankhaft sein?
Haarverlust das ganze Jahr über
Da unsere Hunde meist zusammen mit uns im Haus oder der Wohnung leben, hat sich auch ihr Fellwechsel geändert, der von den jahreszeitlichen Veränderungen, von Licht und Temperatur beeinflusst wird. Wenn also im Herbst die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, also das Lichteinfluss weniger, bemerkt der Körper unserer Indoor-Vierbeiner das kaum noch. So kommt es vor, dass Hunde das ganze Jahr über haaren, ohne dass das ein Grund zur Besorgnis ist, wenn Ihr Hund ansonsten gesund und munter ist. Helfen sie ihm mit regelmäßiger Fellpflege. Das tut Ihrem Hund nicht nur gut, sondern stärkt zusätzlich die emotionale Bindung zwischen Ihnen und Ihrer Fellnase.

Krankhafter Haarausfall

Während der Fellpflege können Sie das Fell und die Haut Ihres Vierbeiners gut beobachten. Ist das Fell struppig oder glanzlos? Ist die Haut schuppig, gerötet, gibt es kahle Stellen oder verliert er die Haare büschelweise? Hat er Ekzeme oder kratzt sich ständig? Werden Sie auf eines der genannten Symptome aufmerksam, suchen Sie bitte einen Tierarzt auf, der Ihren Hund eingehend untersucht. Denn Haarausfall kann verschiedenste Ursachen haben.
Allen voran sind Allergien sehr häufig die Ursache von Haarausfall bei Hunden. Allen voran sind hier diverse Futtermittelallergien in Betracht zu ziehen, die aber durch eine Futterumstellung in den Griff zu bekommen sind.
Ebenso kann der Haarverlust von einem Befall von außen, beispielsweise durch Milben oder Flöhen, verursacht sein oder durch Parasiten, die sich in Ihrem Hund angesiedelt haben. Auch ein Hautpilz die Ursache sein.
Häufig können auch Störungen im Stoffwechsel- oder im Hormonhaushalt Haarausfall verursachen, die auf eine Erkrankung eines inneren Organs (wie zum Beispiel der Schilddrüse) hinweisen.
Nicht zuletzt können Hunde auch auf Stresssituationen mit höherem Haarausfall reagieren.

Unterstützen

Sie können Ihren Hund während des normalen Fellwechsels mit der bereits erwähnten, regelmäßigen Fellpflege unterstützen. Ebenfalls hilfreich ist eine Ernährung mit viel Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren und das Nachwachsen des Haares kann mit einer Biotin-Kur gefördert werden.

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