Hausmittel

Die Natur bietet viele Möglichkeiten, die Gesundheit unserer Hunde zu unterstützen. Vier der Hausmittelchen stelle ich nachfolgend vor.

Apfel

Dank seines hohen Anteils an Pektin reinigt der Apfel den Darm, da die Pektine Giftstoffe und Schlacken im Darm binden und bei deren Abtransport helfen. Nebenbei bringt er noch jede Menge wertvoller Inhaltsstoffe mit wie Vitamin C, Vitamin B, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen und so weiter.

Hat Ihr Vierbeiner Durchfall, reiben Sie einfach einen Apfel und mischen ihn unter das Futter oder geben ihm den geriebenen Apfel als Zwischenmahlzeit.

Auch gegen Mundgeruch kann ein Apfel helfen. Einfach regelmäßig Apfelstückchen zum Kauen geben. Süße Sorten kommen generell bei Hunden gut an.

 

Apfelessig

Apfelessig ist vielseitig einsetzbar. Er enthält Magnesium, Eisen, Kalium und ist reich an Mineralien. Geben Sie Ihrem Hund täglich einen Spritzer Apfelessig ins Trinkwasser oder ins Futter. So werden Stoffwechsel und Darm unterstützt und das Immunsystem gestärkt

Äußerlich kann er angewendet werden bei kleinen Hautirritationen, Hautausschlägen oder Insektenstichen, indem Sie einfach ein wenig davon auftupfen. Er wirkt schmerzstillend, antiseptisch und vermindert den Juckreiz.

 

Hagebutten

Sie hat viel Vitamin C, das für den Stoffwechsel benötigt wird. Ebenso enthält sie viel Kalzium. Die Hagebutte stärkt das Immunsystem und somit die Abwehrkräfte, unterstützt die Blutbildung, wirkt entschlackend, entzündungshemmend und antibiotisch.

Gegeben werden kann die Hagebutte zum Beispiel als Pulver oder als Mus – einfach unter das Futter mischen.

 

Ringelblume

Auch geläufig unter Calendula (Wissenschaftlicher Name: Calendula officinalis) gilt die Ringelblume als eine wichtige Heilpflanze zu Wundheilung. Sie ist bekannt für ihre heilungsfördernden Eigenschaften. Sie wirkt unter anderem entzündungshemmend, wundheilungsfördernd, antibakteriell und schmerzstillend und ihre Einsatzgebiete sind vielfältig.

So wird die Ringelblume nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich angewandt. Ein aus frischen oder getrockneten Blüten zubereiteten Tee können Sie zur Wundspülung einsetzen oder innerlich als Unterstützung des Magen-Darm-Traktes. Eine Wundspülung setzen Sie an, indem Sie ca. zwei Teelöffel Blüten mit 250 ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.

Ebenfalls gut mit Calendula zu behandeln sind ältere, nicht heilen wollende Wunden, entzündete oder eiternde Wunden, Riss- oder Schürfwunden oder offene Liegeschwielen.

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Schmerzmittel Humanmedizin tabu für Hunde

Zum Glück ist den meisten Hundebesitzern klar, dass handelsübliche Schmerzmittel für die Humanmedizin aus der Apotheke NICHTS für Vierbeiner sind. Uns Zweibeinern können rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen, Aspirin, Paracetamol und Diclofenac bei Schmerzen Linderung bringen. Nicht so bei den Vierbeinern!

Keine Selbstmedikation
Die Eigenbehandlung eines Vierbeiners (Selbstmedikation) mit den erwähnten Schmerzmitteln ist ganz und gar tabu – sie sind absolut gefährlich für Hunde! Leider kommt es dennoch immer wieder zu Vergiftungsfällen durch Ibuprofen und Co bei Hunden, da deren Halter ihnen bei Schmerzen einfach 1:1 die Schmerzmittel für Menschen verabreichen und bringen ihre Hunde damit in Lebensgefahr.

Schmerzmittel
Was die einzelnen Schmerzmittel bei einem Hund auslösen, habe ich hier kurz zusammengefasst.

Was für alle zugleich gilt:

  • Bereits geringe Dosen rufen schwere Vergiftungen hervor.
  • Sie tauchen nicht immer unter den Begriffen Ibuprofen, Aspirin, Paracetamol und Diclofenac auf. Deshalb immer darauf achten, welcher Wirkstoff auf den Verpackungen angegeben ist.

Aspirin: Schädigt schon bei geringen Mengen die Schleimhaut, ist bei Vierbeinern alles andere als schmerzlindernd, es kommt zu Magen- und Darmblutungen und führt bei Hunden zum Tode.

Diclofenac: Auch hier benötigt es nur eine kleine Menge, so dass Nieren und Leber massiv geschädigt werden oder der Hund stirbt und ist in der Tiermedizin gar nicht mehr zugelassen.

Ibuprofen: Schädigt ebenfalls bereits bei geringen Mengen die Schleimhaut, es kommt zu Blutungen im Magen- und Darmbereich, die Nieren werden stark geschädigt und führt bei Hunden zum Tode.

Paracetamol: Auch hier benötigt es nur eine kleine Menge, so dass die Leber stark geschädigt wird, auch Magen und Darm werden in Mitleidenschaft gezogen oder der Hund stirbt.

Bei Schmerzen zum Tierarzt
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Vierbeiner Schmerzen hat, dann besuchen Sie den Tierarzt. Er wird Ihren Hund eingehend untersuchen und Ihnen, je nach Diagnose, die passenden Schmerzmittel mit der entsprechenden Empfehlung zur Eingabe mitgeben.

Tablettenklau
Hat Ihr Vierbeiner sich Ihre Tablettenschachtel gemopst und sie angekaut, ist schnelles Handeln angesagt. Trotzdem ist es wichtig, dass Sie Ruhe bewahren. Hantieren Sie bitte nicht erst mit irgendwelchen „Hausmittelchen“. Rufen Sie Ihren Tierarzt an und geben Bescheid, dass Sie auf dem Weg sind und vor allem, weshalb.
Denn hat ein Hund Schmerzmittel gefressen, ist das ein Notfall. Wenn möglich, stellen Sie fest, wieviel des Schmerzmittels Ihr Hund erwischt hat und nehmen Sie die Schachtel am besten mit zu Ihrem Tierarzt. Wird die Vergiftung rechtzeitig erkannt und vom Tierarzt behandelt, kann eine Entgiftung durch gezieltes Erbrechen durchgeführt werden und weiterführend behandelt, z.B. mit Infusionen).
Am besten ist es deshalb, Sie sperren alle Medikamente, nicht nur die hier erwähnten Schmerzmittel, absolut sicher weg, so dass Ihr Hund sie nicht erreichen kann.

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Fellwechsel

Normaler Fellwechsel oder krankhafter Haarausfall?

Dass unsere Hunde zweimal im Jahr, während ihres Fellwechsels, ordentlich Haare verlieren, ist normal. Da finden wir ihre Haare verstärkt überall in der Wohnung, im Auto, auf den Klamotten. Natürlich gibt es bei den verschiedenen Rassen unterschiedlich ausgeprägte Fellwechsel. So haben Hunde mit Unterwolle einen stärkeren Haarwechsel, wie kurzhaarige Vertreter. Auch Rassen ohne Haarwechsel gibt es, hierzu gehört beispielsweise der Pudel. Ältere Hunde haaren oft stärker als junge Hunde und kastrierte wiederum mehr als unkastrierte.
Aber wann ist der Haarverlust noch normal und ab wann könnte er krankhaft sein?
Haarverlust das ganze Jahr über
Da unsere Hunde meist zusammen mit uns im Haus oder der Wohnung leben, hat sich auch ihr Fellwechsel geändert, der von den jahreszeitlichen Veränderungen, von Licht und Temperatur beeinflusst wird. Wenn also im Herbst die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, also das Lichteinfluss weniger, bemerkt der Körper unserer Indoor-Vierbeiner das kaum noch. So kommt es vor, dass Hunde das ganze Jahr über haaren, ohne dass das ein Grund zur Besorgnis ist, wenn Ihr Hund ansonsten gesund und munter ist. Helfen sie ihm mit regelmäßiger Fellpflege. Das tut Ihrem Hund nicht nur gut, sondern stärkt zusätzlich die emotionale Bindung zwischen Ihnen und Ihrer Fellnase.

Krankhafter Haarausfall

Während der Fellpflege können Sie das Fell und die Haut Ihres Vierbeiners gut beobachten. Ist das Fell struppig oder glanzlos? Ist die Haut schuppig, gerötet, gibt es kahle Stellen oder verliert er die Haare büschelweise? Hat er Ekzeme oder kratzt sich ständig? Werden Sie auf eines der genannten Symptome aufmerksam, suchen Sie bitte einen Tierarzt auf, der Ihren Hund eingehend untersucht. Denn Haarausfall kann verschiedenste Ursachen haben.
Allen voran sind Allergien sehr häufig die Ursache von Haarausfall bei Hunden. Allen voran sind hier diverse Futtermittelallergien in Betracht zu ziehen, die aber durch eine Futterumstellung in den Griff zu bekommen sind.
Ebenso kann der Haarverlust von einem Befall von außen, beispielsweise durch Milben oder Flöhen, verursacht sein oder durch Parasiten, die sich in Ihrem Hund angesiedelt haben. Auch ein Hautpilz die Ursache sein.
Häufig können auch Störungen im Stoffwechsel- oder im Hormonhaushalt Haarausfall verursachen, die auf eine Erkrankung eines inneren Organs (wie zum Beispiel der Schilddrüse) hinweisen.
Nicht zuletzt können Hunde auch auf Stresssituationen mit höherem Haarausfall reagieren.

Unterstützen

Sie können Ihren Hund während des normalen Fellwechsels mit der bereits erwähnten, regelmäßigen Fellpflege unterstützen. Ebenfalls hilfreich ist eine Ernährung mit viel Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren und das Nachwachsen des Haares kann mit einer Biotin-Kur gefördert werden.

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Hund bricht am Morgen

Während bei uns Menschen bereits das Klappern von Besteck oder der köstliche Duft eines Gerichtes dazu führen, dass sich verstärkt Magensaft und somit auch Magensäure bildet, wird bei Hunden die Magensäure normalerweise erst zusammen mit Nahrung produziert. Die Magensäure eines Hundes unterscheidet sich deutlich von der eines Menschen, denn sie enthält wesentlich mehr Salzsäure als die menschliche Magensäure, die Mikroorganismen abtöten und die Nahrung zersetzen soll. Der pH-Wert im Magen eines Hundes liegt mit bis zu < 2 im sauren Bereich – zur Orientierung: Ein pH-Wert von 7 ist „neutral“.

Erbricht ein Hund am Morgen Galle (gelblich-weißer Schleim), kann das daran liegen, dass die Zeitspanne zwischen der Fütterung der Abend- zur Morgenration zu lang ist und die Salzsäure zu früh produziert wird. Das kann zum Beispiel passieren, wenn Sie am Wochenende den Tag später beginnen lassen und sich somit auch Hundis Gassigeh- und damit die Fütterungszeiten etwas nach hinten verschieben. Hat Ihr Verbeiner einen empfindlichen Magen oder ist futtersensibel, kann er darauf mit Übelkeit und Erbrechen reagieren.

Abhilfe kann ein kleiner Imbiss zwischendurch schaffen oder Sie geben Ihrem Hund die Abendration in dem Fall etwas später, so dass die Zeitspanne bis zu seinem Frühstück nicht zu lange ist.

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Körpersprache Hund

Die verschiedenen Ausdrucksweisen eines Hundes richtig deuten zu können, hilft in vielen Situationen enorm weiter. Egal, ob beim Aufeinandertreffen von mehreren Artgenossen oder beim Verhalten des eigenen Hundes Ihnen oder Fremden gegenüber.

Jeder Hund bekommt die Ansätze der „hündischen“ Kommunikation sozusagen mit auf den Weg gegeben. Und diese Regeln der Hundesprache bleiben bei allen Hunden gleich, egal ob sie aus Deutschland, Spanien, Italien oder aus irgendeinem anderen Land stammen, ob sie nun auf dem Land oder in der Stadt leben.

Das Ausdrucksverhalten bei Hunden geht vor allem über optische Signale. Die wichtigsten Signale werden gegeben über:

  • die Rute
  • die Ohrenstellung
  • den Nasenrücken und den Lefzen
  • die Körperhaltung, die Körpersprache und das Fell
  • den Blick

Neben den optischen Signalen gehören zur „hündischen“ Kommunikation noch akustische (Tonfall und Lautgebung), olfaktorische (Kommunikation über den Geruch) und taktile Bestandteile (Berührungen).

Aber: Durch überlange Lefzen, extrem kurze Nasenrücken, ein zu kurzes Fell oder ein äußerst langes Fell, das die Augen verdeckt – ob nun angeboren oder durch (übertriebene) züchterische Veränderungen – wird das Deuten der Hundemimik erschwert. Und das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Artgenossen untereinander.

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Xylit – nichts für Hunde

Süßstoff Xylit

Xylit, auch Xylitol, ist ein künstlicher, für Menschen völlig ungefährlicher Süßstoff. Bei Hunden allerdings ist Vorsicht geboten, denn er kann zu großen gesundheitlichen Problemen führen.
Xylitol, auch unter dem Begriff „Birkenzucker“ bekannt und wird aus den Fasern der Birkenrinde, aber auch aus anderen Holzrinden, faserreichen Gemüsen oder Obst gewonnen. In Lebensmitteln wird dieser Zusatzstoff als E967 angegeben.
Da Xylitol wesentlich weniger Kalorien als Haushaltszucker hat und den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst, wird es bei uns immer häufiger zum Süßen verwendet.

Wo findet man Xylitol?

Xylitol befindet sich beispielsweise in zuckerfreien Kaugummis, Schokolade, Bonbons oder Diätprodukten und in Produkten, die für Diabetiker geeignet sind.
Aber auch Xylit als Streu- oder Tafelsüße Backen oder Süßen eigener Kreationen gibt es mittlerweile überall zu kaufen.
Verantwortungsbewusste Hersteller warnen auf den Verpackungen vor einem Verfüttern dieser Produkte (oder der Streusüße) an Hunde – achten Sie darauf!

Warum ist Xylit nichts für Hunde?

Bei Hunden kann Xylit die Ausschüttung von Insulin ins Blut steigern und das führt zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels – je nach gefressener Menge kann es zu einem hypoglykämischen Schock führen (akuter Blutzuckermangel). Es kann auch zu einem akuten Leberversagen kommen.
Da die Mengen an Xylitol in den verschiedenen Produkten sehr unterschiedlich sind, können absoluten Grenzwerte angegeben werden. Und es kommt auf die Statur, Alter und Gewicht des jeweiligen Hundes an, wie und ob er die gefressene Menge verarbeiten kann.

Symptome einer Xylit-Vergiftung

In erster Linie sind die Symptome einer Vergiftung durch Xylitol beim Hund:
• Apathie
• Erbrechen
• Schwäche
• gesteigerte Herzfrequenz
• Koordinationsprobleme
• Kreislaufkollaps
Erwischen Sie Ihren Hund beim Naschen eines xylitolhaltigen Nahrungsmittels oder haben Sie den Verdacht, dass der Vierbeiner solche Produkte gefressen hat, bringen Sie ihren Hund unbedingt sofort zur Behandlung zum Tierarzt!

Auf Nummer sicher gehen ist hier ganz klar die beste Variante. Verzichten Sie also gänzlich darauf, dem Hund etwas von Ihren Süßigkeiten abzugeben und vermeiden und ein „Klauen“ dieser Produkte durch den Hund.

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Wintermäntelchen

Hundemantel – ja oder nein?
Ist ein Hund gesund und fit ist für Spaziergänge meist kein Mantel erforderlich. Auch bei Minusgraden können Sie mit ihm raus, ohne dass Sie ihm etwas überwerfen müssen. Bleiben Sie einfach immer in Bewegung, dann kühlt Ihr Vierbeiner nicht aus.
Ist ein Hund aber schon etwas älter und bewegt sich nicht mehr so viel oder er ist krank (hat z.B. eine Organerkrankung), dann ist eine leichte Hundedecke oder ein Hundemantel sogar zu empfehlen. Das gilt auch für Vertreter von Hunderassen mit kurzem Fell und ohne Unterwolle.
Wichtig ist, dass das Material des Mantels leicht, hautverträglich und atmungsaktiv ist. Somit sind Materialien wie Baumwolle oder Wolle nicht geeignet!

Wie finde ich die richtige Größe?
Ebenso wichtig wie das geeignete Material ist es, die passende Größe zu finden. Ein Mantel muss gut sitzen und für den Hund bequem sein. Er darf nicht zu locker sein, aber auch nicht scheuern oder ein Körperteil einschnüren. Messen Sie die Länge des Rückens entlang der Wirbelsäule (vom Halsband bis zum Ansatz der Rute) und den Brustumfang Ihres Hundes, ggfs. auch den Umfang des Halses. Lassen Sie sich mit diesen Größenangaben am besten noch in einem Fachgeschäft beraten, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Möchten Sie einen Mantel online bestellen, sollte vom Händler zumindest das Maß der „Rückenlänge“ angegeben sein, damit Sie die entsprechend passende Größe bestellen können. Ist die geeignete Größe nicht dabei, entscheiden Sie sich besser für den nächstgrößeren Hundemantel, als für die kleinere Variante.

 

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Zucchini schälen – ja oder nein?

Bitterstoffe

Zucchini gehören (wie im Übrigen auch Kürbisse und Gurken) zu den Kürbisgewächsen. Diese können Cucurbitacine enthalten. Das sind giftige Bitterstoffe, die obendrein hitzebeständig und kaum wasserlöslich sind.
Normalerweise sollten diese Bitterstoffe bei dem aus dem Handel erhältlichen Gemüse herausgezüchtet sein. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass wir in den vergangenen Jahren immer wieder vereinzelte bitter schmeckende Zucchini aus dem Handel hatten. Das kann durch Temperaturschwankungen, Hitze oder falsche Lagerung passieren. Probieren Sie doch einfach zuhause ein kleines Stück davon, bevor Sie die Zucchini verarbeiten. Schmeckt sie bitter, sollte sie nicht weiter verarbeitet werden.
Züchtet man Zucchini zuhause im Gemüsebeet und verwendet die Samen für eine neue Aussaat im nächsten Jahr, können die alten Eigenschaften zurückkehren und sich Bitterstoffe bilden.

Malonsäure

Die Schale von Zucchini kann außerdem Malonsäure enthalten. Das ist ein Zellgift. Vor allem Zucchini mit einer dunkelgrünen Schale können sie enthalten. Zucchini, deren Schale gelb bis hellgrün ist, gelten als Malonsäure-frei.

Fazit

Bezüglich Bitterstoffe (Cucurbitacine): Hier hilft ein kurzer Selbstversuch. Sollte die Zucchini bitter schmecken, eignet sie sich nicht zum Verarbeiten (weder für Ihren Hund, noch für Sie selbst).
Bezüglich Malonsäure: Um sicher zu gehen, können Sie grüne Zucchini generell schälen. Gelbe Zucchini hingegen können mit Schale verarbeitet werden.

 

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Schadstoffe im Gemüse

Mit Schadstoffen sind einerseits Schwermetalle beziehungsweise Giftstoffe (wie Kadmium, Quecksilber und Blei oder Nitrat) gemeint, die sich in mehr oder weniger hoher Konzentration im Boden oder in der Umwelt befinden können, und andererseits die Belastung durch Düngemittel und Pestizide. All das kann das Gemüse aufnehmen und speichern.

Jedoch befinden sich im Gemüse teilweise Schadstoffe, die nicht vom Boden oder von der Umwelt aufgenommen, sondern von der Pflanze selbst gebildet werden, wie die Oxalsäure. Alle Schadstoffe können von den verschiedenen Gemüsesorten gleichermaßen aufgenommen werden. Nitrat findet sich vor allem in Spinat, Kopfsalat, Mangold, Grünkohl, Rote Beete und Kohlrabi. Oxalsäure wird vorwiegend von Mangold, Rote Beete und Spinat gebildet.

Ideal ist es, wenn Sie

  • Saisongemüse verfüttern
  • das Gemüse aus regionalem Anbau kaufen (am besten in Bioqualität) und
  • das Gemüse vor dem Verarbeiten waschen und eventuell noch die Schale entfernen.

Mehr zu Gemüse und Obst beim Barfen in meinem Ratgeber:
BARF – Bereit, alles roh zu füttern!?

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Hot Spot

Als Hot Spot (übersetzt „heißer Punkt“ oder „heißer Fleck“) bezeichnet man eine Erkrankung der Haut. Hot Spots sind meist runde, hochrote Hautentzündungen, die plötzlich auftreten können. Sie jucken stark und sind schmerzhaft. Die betroffenen Hautstellen nässen und sondern ein übelriechendes Wundsekret ab.

Manche Hunderassen sind anfälliger für Hot Spots als andere. So kommen sie beispielsweise gerne bei Rassen mit langem oder dichtem Fell vor, wie Berner Sennhunden, Deutschen Schäferhunden, Golden Retriever oder Neufundländern.

Ursachen

Die Ursachen für die Entstehung eines Hot Spots können verschiedenartig sein. So kann er ausgelöst werden durch eine kleine Verletzung, einen Zeckenbiss, Allergien einen Parasitenbefall. Auch eine mangelnde Pflege bzw. Fellpflege kann zu einem Hot Spot führen. Durch Belecken der betroffenen Stelle (da meist ein starker Juckreiz vorhanden ist), „unterstützt“ der Hund sozusagen unbewusst die Entstehung und Ausbreitung der Hautentzündung.

Da warmes und feuchtes Wetter die Entstehung von Hot Spots begünstigt, werden  sie auch „Sommerekzem“ genannt.

Symptome

Sommerekzeme entwickeln sich schnell. Durch die Entzündung verlieren die Hunde an der betroffenen Stelle die Haare. Diese Stellen können flugs handtellergroß werden.

Hot Spots treten vorwiegend am Hals, am Rücken und am Rumpf auf. Das Fell rund um die betroffenen Stellen ist oft durch die Absonderungen der Wunde verklebt. Die entzündeten Hautstellen sind zur umliegenden Haut scharf abgegrenzt, sind schmerzhaft, jucken stark und geben teilweise ein eitrig-nässendes und stinkendes Sekret ab.

Meist ist ein Hot Spot auf eine Stelle am Körper konzentriert, aber die Ausbreitung ist möglich. Vor allem, da der Hund meist versucht, sich durch Belecken der betroffenen Stelle, Linderung zu verschaffen. Jedoch führt das nur dazu, dass sich die Symptome der Hot Spots verstärken.

Hilfe

Meist wird die betroffene Stelle beim Besuch in der Tierarztpraxis großzügig ausgeschoren (damit das umliegende Fell die Stelle nicht noch mehr reizt) sowie mit einem speziellen Shampoo und einer antiseptischen Lösung behandelt. Weitere Behandlungen werden fallbezogen vom behandelnden Tierarzt entschieden. Zuhause muss der Hund davon abgehalten werden, die Stelle zu belecken und beknabbern! Die behandelte Stelle muss trocken und sauber bleiben.

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