Geliebt und gehasst: Gemüse, Salat und Obst

Unverzichtbar beim Barfen: Gemüse und Obst

Der eine Hund klaut Möhren aus dem heimischen Gemüsebeet, der andere würde gerne komplett auf seine vegetarische Beilage in Form von Gemüse und Obst verzichten. Tatsache ist: Die Beigabe von Gemüse, Salat und Obst spielt beim Barfen eine große Rolle und darf nicht vernachlässigt werden.

Gemüse, Salat und Obst liefern unseren Vierbeinern weitere wichtige Vitamine, Mineralien, Enzyme, Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Diese wichtigen Inhaltsstoffe aus Gemüse und Obst kann der Hund allerdings nur dann aufnehmen, wenn die pflanzlichen Bestandteile entsprechend vorbehandelt werden.

Was heißt das? Gemüse und Obst müssen vor dem Verfüttern püriert werden, manche Gemüsesorte sollte gegebenenfalls kurz angekocht werden (z. B. Spinat).

Bei der Verarbeitung von Gemüse, Salat und Obst sollte immer etwas Öl hinzu gegeben werden (z. B. Leinöl). Erst durch die Zugabe von Öl können fettlösliche Vitamine vom Hund während der Verdauung verarbeitet werden. Je nach Größe der Gemüse- oder Obstration genügt ein Tee- beziehungsweise Esslöffel Pflanzenöl.
Der Kauf von Bio-Ware ist grundsätzlich die bessere Wahl, da hier beispielsweise die Einlagerung von Giftstoffen von Oxalsäure oder Nitrat in Gemüsesorten wie Mangold, Rote Bete oder Spinat wesentlich geringer ist.

Während der Zeit einer homöopathischen Behandlung sollte auf die Gabe von Gemüsesorten mit einem hohen Anteil an ätherischen Ölen (wie Fenchel und Sellerie) verzichtet werden, da diese die Behandlung beeinträchtigen können.

Früchte bitte grundsätzlich nur reif bis überreif verwenden. Unreife Früchte können Blausäure enthalten und zu Funktionsstörungen im Verdauungstrakt führen.

Getagged mit: , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*