Zucchini schälen – ja oder nein?

Bitterstoffe

Zucchini gehören (wie im Übrigen auch Kürbisse und Gurken) zu den Kürbisgewächsen. Diese können Cucurbitacine enthalten. Das sind giftige Bitterstoffe, die obendrein hitzebeständig und kaum wasserlöslich sind.
Normalerweise sollten diese Bitterstoffe bei dem aus dem Handel erhältlichen Gemüse herausgezüchtet sein. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass wir in den vergangenen Jahren immer wieder vereinzelte bitter schmeckende Zucchini aus dem Handel hatten. Das kann durch Temperaturschwankungen, Hitze oder falsche Lagerung passieren. Probieren Sie doch einfach zuhause ein kleines Stück davon, bevor Sie die Zucchini verarbeiten. Schmeckt sie bitter, sollte sie nicht weiter verarbeitet werden.
Züchtet man Zucchini zuhause im Gemüsebeet und verwendet die Samen für eine neue Aussaat im nächsten Jahr, können die alten Eigenschaften zurückkehren und sich Bitterstoffe bilden.

Malonsäure

Die Schale von Zucchini kann außerdem Malonsäure enthalten. Das ist ein Zellgift. Vor allem Zucchini mit einer dunkelgrünen Schale können sie enthalten. Zucchini, deren Schale gelb bis hellgrün ist, gelten als Malonsäure-frei.

Fazit

Bezüglich Bitterstoffe (Cucurbitacine): Hier hilft ein kurzer Selbstversuch. Sollte die Zucchini bitter schmecken, eignet sie sich nicht zum Verarbeiten (weder für Ihren Hund, noch für Sie selbst).
Bezüglich Malonsäure: Um sicher zu gehen, können Sie grüne Zucchini generell schälen. Gelbe Zucchini hingegen können mit Schale verarbeitet werden.

 

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