Fastentag – ja oder nein?

Oftmals wird bei der Rohfütterung ein genereller Fastentag pro Woche empfohlen. Dieser Fastentag möchte die in der Natur lebenden Caniden nachahmen, denen es nicht täglich gelingt, Beute zu erlegen, oder die, die am Vortag reichlich Beute gemacht haben und schlicht und ergreifend noch pappsatt sind. Viele Hunde haben damit kein Problem.
Nach einem Fastentag kann es durchaus passieren, dass Ihr Hund sich übergibt und säuerlich riechenden Schleim erbricht – das ist die am Fastentag ungenutzte Magensäure, die bei der Rohfleischfütterung verstärkt produziert wird. Sollte dies bei Ihrem Hund der Fall sein oder bringen Sie es einfach nicht übers Herz, Ihrem Hund einen Tag lang nichts zu fressen zu geben (und Fastentag bedeutet selbstverständlich „rein gar nichts“ – auch keine Leckerlis), dann lassen Sie es! Ich kenne jedoch einige, die einen solchen Fastentag für ihren Hund einhalten, und die Hunde kommen gut damit zurecht. Hat Ihr Hund akuten Durchfall, dann sind ein bis zwei Fastentage sehr sinnvoll. Durch diese Fütterungspause kann sich der Magen-Darm-Trakt erholen und regenerieren. Bei länger anhaltendem Durchfall ist unbedingt der Tierarzt oder Tierheilpraktiker aufzusuchen.

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