Hund bricht am Morgen

Während bei uns Menschen bereits das Klappern von Besteck oder der köstliche Duft eines Gerichtes dazu führen, dass sich verstärkt Magensaft und somit auch Magensäure bildet, wird bei Hunden die Magensäure normalerweise erst zusammen mit Nahrung produziert. Die Magensäure eines Hundes unterscheidet sich deutlich von der eines Menschen, denn sie enthält wesentlich mehr Salzsäure als die menschliche Magensäure, die Mikroorganismen abtöten und die Nahrung zersetzen soll. Der pH-Wert im Magen eines Hundes liegt mit bis zu < 2 im sauren Bereich – zur Orientierung: Ein pH-Wert von 7 ist „neutral“.

Erbricht ein Hund am Morgen Galle (gelblich-weißer Schleim), kann das daran liegen, dass die Zeitspanne zwischen der Fütterung der Abend- zur Morgenration zu lang ist und die Salzsäure zu früh produziert wird. Das kann zum Beispiel passieren, wenn Sie am Wochenende den Tag später beginnen lassen und sich somit auch Hundis Gassigeh- und damit die Fütterungszeiten etwas nach hinten verschieben. Hat Ihr Verbeiner einen empfindlichen Magen oder ist futtersensibel, kann er darauf mit Übelkeit und Erbrechen reagieren.

Abhilfe kann ein kleiner Imbiss zwischendurch schaffen oder Sie geben Ihrem Hund die Abendration in dem Fall etwas später, so dass die Zeitspanne bis zu seinem Frühstück nicht zu lange ist.

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