Vorurteile rund um BARF

Vorurteil:
Vom Barfen wird ein Hund nicht satt, da werden keine Kohlenhydrate gefüttert und man braucht Unmengen an Fleisch!

Ganz so ist es nicht.
Der Verdauungstrakt unserer Hunde, wie der ihrer Vorfahren, ist nicht dafür konzipiert, große Mengen anKohlenhydraten (also an Stärke und Ballaststoffen) zu verarbeiten – dazu fehlen schlicht die entsprechenden Enzyme.cover_zuschnitt260x60_3952
Also können unsere Hunde überhaupt nur eine bestimmte kleine Menge an Kohlenhydraten verarbeiten. Trotzdem ist der Anteil an Kohlenhydraten bei einigen Futtermitteln für unsere Hunde höher als der „Fleischanteil“.
Kohlenhydrate sind beispielsweise in Getreide oder Kartoffeln enthalten. Aber auch in Gemüse, Salat und Obst, und genau daraus beziehen rohgefütterte Hunde ihre benötigten Kohlenhydrate. Das wiederum aber nur, wenn Gemüse, Salat und Obst püriert werden. Sollte das wider Erwarten nicht ausreichen, können noch Kohlenhydrate, beispielsweise in Form von Getreide, zugefüttert werden.

Mehr dazu und zu vielen weiteren BARF-Themen finden Sie in meinem Ratgeber „BARF – Bereit, alles roh zu füttern?! – Ratgeber zur gesunden Ernährung Ihres Hundes“ (als Softcover und als eBook erhältlich).

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2 Kommentare zu “Vorurteile rund um BARF
  1. Sabine Plöken sagt:

    Vielen Dank für den hilfreichen Beitrag! Ich selbst habe auch andere, meistens sehr gute Erfahrungen mit dem Barfen gemacht! Ich probiere das Barfen gerade mit unserem Jack-Russell aus und füttere jetzt immer mit Frischfleisch. Bisher sieht alles erfolgsversprechend aus, er hatte oftmals Durchfall und Übelkeit, was vermutlich an der schlechten Qualität des Trockenfutters lag, das wir ihm anfangs gaben. Jetzt ist die Ernährung ausgewogener und gesünder und er fühlt sich sichtlich wohler seit der Futterumstellung.

    Leider lässt die inhaltliche Zusammensetzung von Barf-Futtermitteln ebenso wie die Qualität herkömmlich gefertigter Tiernahrung oft zu wünschen übrig. Deshalb habe ich Rohfleisch von Futterkiste gekauft und füge noch zur Abwechslung Futterzusätze und Kaumittel hinzu.

    Übrigens hat mir das oben genannte Buch sehr dabei geholfen mich mit dem Thema vertraut zu machen. Also sehr empfehlenswert für Einsteiger nach meiner Auffassung. Viel Erfolg beim Ausprobieren 🙂
    MfG

  2. xenia35 sagt:

    Ich finde es immer wahnsinnig Schade, wenn sich Leute nicht vorher genau über BARF informieren und es einfach verurteilen. Wir barfen unsere Hunde und unsere Katze jetzt schon seit ein paar Jahren und alle drei haben das perfekte Gewicht und sind gesünder als davor. Ausserdem stimmt das Argument das BARF keine Kohlenhydrate nicht, man muss nur andere, getreidefreie finden. Danke jeden Falls für diesen Beitrag, räumt mal wieder mit Vorurteilen auf. LG

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