Was ist im Hundefutter

Auf jedem Hundefutter, sei es Trocken- oder Nassfutter, werden die Inhaltsstoffe angezeigt. Doch kaum einer weiß, was sich hinter den Begriffen Rohprotein, Rohfett, Rohasche, Rohfaser usw. eigentlich verbirgt. Was hinter diesen Bezeichnungen steckt habe ich untenstehend kurz für Sie zusammengefasst.

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Was ist Rohprotein im Hundefutter:

Das Rohprotein bezeichnet die Summe der stickstoffhaltigen Substanzen im Futter. Oder einfacher ausgedrückt => die Summe aller Proteine pflanzlichen wie auch tierischen Ursprungs, egal ob verdaulich oder unverdaulich.

Was ist Rohfett im Hundefutter:

Der Rohfettgehalt ist der Teil des Futtermittels, der sich in Fettlösungsmitteln löst.  Das bezeichnet hier tierische wie auch pflanzliche Fette, wie z. B. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind sogenannte „mehrfach ungesättigte“ Fettsäuren, die für die Gesundheit des Hundes eine besonders große Rolle spielen.

Was ist Rohasche im Hundefutter:

Die Rohasche ist die Summe aller Mineralstoff- und Spurenelementverbindungen im Hundefutter. Diese Zusammensetzung der Rohasche muss gut ausgewogen sein, denn auch sie ist entscheidend verantwortlich für ein gesundes Organsystem.

Was ist Rohfaser im Hundefutter:

Als Rohfaser wird der Anteil der pflanzlich unverdaulichen Rohfasern bezeichnet. Die Rohfaser gehört zu der Gruppe der Ballaststoffe. Sie regen die Darmbewegung Ihres Hundes an.

Was sind Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse im Hundefutter:

Als „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ werden die Produkte geschlachteter Tiere bezeichnet, die nicht unmittelbar vom Menschen verzehrt werden. Sie sind von unterschiedlicher Qualität und werden prozentual angegeben.

Was ist Tiermehl im Hundefutter:

Der Überbegriff Tiermehl (auch Geflügelmehl, Knochenmehl etc.) bezeichnet die gemahlenen Bestandteile von Körpern und Körperteilen (wie  z. B. Fleisch, Knochen, Horn etc.). Häufig wird bei der Deklarierung auf den Verpackungen anstatt des Begriffes „Tiermehl“ der oben genannte Begriff „tierische Nebenerzeugnisse“ verwendet.

Was sind Zusatzstoffe im Hundefutter:

Zusatzstoffe sind künstliche Stoffe, die zur Beeinflussung der Futterbeschaffenheit oder zur Erzielung bestimmter Eigenschaften zugesetzt werden. Diese Stoffe müssen für Lebensmittel zugelassen sein. Solche Stoffe sind unter anderem Konservierungsstoffe und sogenannte Antioxidantien (Oxidationshemmer), welche  u. a. die Aufgabe haben eine Reaktion mit Luftsauerstoff zu verhindern.
Künstliche (synthetische) Vitamine und Mineralstoffe:
Künstliche Zusatzstoffe dieser Art müssen in Menge und Anteil nicht angegeben werden, die Angabe ist freiwillig. Allerdings muss der Mineralstoff Kupfer sowie die Vitamine A,  D und E deklariert werden.

Was sind Künstliche (synthetische) Farb- und Aromastoffe im Hundefutter:

Synthetische Farbstoffe werden zur Farbbeeinflussung des Futters hinzugezogen und sollen es optisch attraktiver machen.
Wohlschmeckende und wohlriechende Aromastoffe sollen appetitanregend wirken. Viele Hersteller verzichten bereits auf künstliche Farb- und Aromastoffe und deklarieren dies eindeutig auf ihren Etiketten.

 

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