Bloodhound

Eine Hunderasse stellt sich vor:

(Belgien / FCI Nr. 84 / Gruppe 6: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen; Sektion 1.1: Große Laufhunde)

Hunderassen, Bloodhound

Bloodhound

Es wird vermutet, dass sich seine Geschichte bis zu den Kelten zurückverfolgen lässt. Sicher ist, dass Mönche des Klosters St. Hubert in den Ardennen im 7. Jahrhundert Hetzhunde zur Hochwildjagd gezüchtet haben – den „St. Hubertushund, den Vorgänger unserer heutigen Bloodhounds. Im 11. Jahrhundert kam der „St. Hubertushund“ nach England und erhielt dort den Namen „Bloodhound“.

Weshalb er gerade den Namen Bloodhound (Bluthund) bekam, ist nicht ganz geklärt. Auf der einen Seite heißt es, der Name „Bluthund“ ließe sich darauf zurückführen, weil der Hund „reinsten Bluts“ sei. Auf der anderen Seite gibt es die Version, dass er „Bloodhound“ heißt, weil er die Blutspur eines verletzten Wildtieres verfolgen kann – ihm wird auch nachgesagt, er sei der Beste unter den Spürhunden.

Die Tipps von Hundetipps-24 für den Bloodhound:

  • Deutschsprachige Bücher über den Bluthund sind rar…Auch die beiden, die ich Ihnen empfehlen kann sind leider lediglich in Englisch erhältlich. Da wäre zum einen „Bloodhound (Pet Love)“ von Nona Kilgore Bauer.
  • Zum anderen das Buch „The Bloodhound – A Complete Anthology of the Dog –„. Hier wurden Aussagen über das Wesen und Leben des Bloodhounds von verschiedenen Autoren zusammengetragen.

Die Widerristhöhe eines Bloodhound-Rüden liegt zwischen 64 und 72 cm, die einer Hündin zwischen 58 und 66 cm. Rüden werden 46 – 54 kg, Hündinnen 40 – 48 kg schwer. Das Fell des Bloodhounds ist kurz, dicht und harsch und es ist pflegeleicht. Die Farben des Bluthundes sind schwarz-loh (schwarz mit hellen Abzeichen an Gesicht, Brust und Beinen), leberfarben-loh (leberfarben mit hellen Abzeichen an Gesicht, Brust und Beinen) oder einfarbig rot. Charakteristisch beim Bluthund ist die sogenannte „Wamme“.

Durch die herunterhängenden Augenlider neigen die Augen der Bluthunde zu Entzündungen. Entgegenwirken können Sie durch regelmäßige Pflege.

Bloodhounds, die wohl bekanntesten Vertreter der Spürhunde, sind sanftmütig, freundlich und intelligent. Allerdings können sie auch durchaus stur und starrköpfig sein, somit braucht der Bluthund eine geduldige und zwanglose Erziehung und die am besten durch eine feste Bezugsperson. Der ausgezeichnete Fährten- und Schweißhund braucht viel Bewegung, Auslauf und Beschäftigung

Die Lebenserwartung eines Bloodhounds liegt bei 10 – 12 Jahren.