Border Collie

Eine Hunderasse stellt sich vor:

(Großbritannien / FCI Nr. 297 /Gruppe 1: Hüte- und Treibhunde; Sektion 1: Schäferhunde)

Hunderassen, Border Collie

Border Collie

Bereits im Jahre 1570 wurden die Vorfahren des Border Collies das erste Mal erwähnt – vom Leibarzt der englischen Königin. Er rühmte die Arbeitsweise des heutigen Border Collies. Die Bezeichnung Border Collie ist Mitte des 19. Jahrhunderts geprägt worden und geht auf die Herkunft der Rasse zurück – nämlich auf das Grenzland („Border Country“) zwischen England und Schottland (Grenze = border).

Schäfer erkannten die „Talente“ des Borders zum Schafe hüten und so züchteten sie ihn hinsichtlich seiner Fähigkeiten. Und das mit Erfolg. Die Tiere konnten unter den widrigsten Bedingungen zuverlässige und äußerst gute Arbeit leisten und brachten Ihren Schäfern regelmäßig Siege bei Hütewettbewerben ein. Weniger Wert legten die Schäfer darauf, den Border Collie auch nach Aussehen zu züchten und so wurde diese Rasse erst 1976 vom FCI anerkannt.

Die Tipps von Hundetipps-24 für den Border Collie:

  • In ihrem Premium Ratgeber „Border Collie“  widmet sich die Autorin Annette Schmitt mit Begeisterung dieser Sportskanone und erklärt die Rasse von A-Z.
  • In dem Buch „Faszination Border Collie: Die Ausbildung der Arbeitshunde am Vieh“ erklärt die Schäfermeisterin Anne Krüger die Ausbildung des Borders zur Arbeit mit Schafherden – begleitet von eindrucksvollen Bildern.
  • In „Der Border Collie“ gibt der Autor Hans Alfred Müller Ratschläge zur Welpenauswahl, Erziehung, Pflege und vielem mehr.

Die Widerristhöhe bei Rüden beträgt bis zu 52 cm, Hündinnen sind etwas kleiner. Die wendigen Border Collies bringen zwischen 14 und 22 Kilo auf die Waage.
Das Fell ist entweder kurzhaarig, stockhaarig oder mäßig lang mit Mähne. Da das Fell eine gute Selbstreinigungskraft hat, muss der Border Collie nur gelegentlich und bei Bedarf gebürstet werden. Die Fellfarben sind sehr vielfältig: sie gehen von schwarz-weiß über rot, blau, lilac, bis hin zu zobelfarben.

Der Border Collie kann als Hüte-, Dienst- oder Familienhund eingesetzt werden.
Eines ist er jedenfalls nicht – ein „Couchpotato“. Er braucht viel Bewegung, wie z. B. Agility (Hier finden Sie tolle Agility-Geräte !), Trial (Hütehund-Wettbewerbe) oder als Sportbegleitung für seine(n) Halter(in). Aber, es sollte beim Border Collie ebenso auf genügend Ruhephasen geachtet werden. Je mehr Beschäftigung er geboten bekommt, desto mehr wird er einfordern.

Da er äußerst intelligent ist, will auch die Kopfarbeit nicht vernachlässigt werden. Sein Köpfchen können Sie mit Intelligenzspielzeug wunderbar trainieren. Ein Border Collie lernt schnell und gerne. Gerade weil er sehr schnell lernt, muss er konsequent und aufmerksam erzogen werden, denn sonst ist auch schnell mal ein Fehlverhalten erlernt.
Wenn Sie also sportbegeistert und aktiv sind, gerne mit einem Hund „arbeiten“ und weder Wind noch Wetter scheuen, kann ein Border Collie durchaus die richtige Wahl sein.

Die Lebenserwartung eines gesunden Tieres liegt bei ca 12 – 14 Jahren.