Boxer

Eine Hunderasse stellt sich vor:

(Deutschland / FCI Nr. 144 /Gr. 2: Pinscher, Schnauzer, Molossoide, Schw. Sennenhunde u. a. Rassen; Sektion 2/2.1: Molossoide /Doggenart. Hunde)

Hunderassen, Boxer

Boxer

Zu seinen Vorfahren gehören die Bordeauxdogge, die englische Bulldogge (auch Bulldog), der Mastiff und, allen voran, der Brabanter Bullenbeißer. Letztere ist eine bereits ausgestorbene Rasse, die im Mittelalter an europäischen Fürstenhöfen zur Jagd auf Bären oder Wildschweinen eingesetzt wurde. Der Name „Boxer“ taucht erstmal 1860 auf, 1895 wurde der Boxer Klub e. V. gegründet. Zu dieser Zeit war die Statur des Boxers noch kräftiger, der Hund generell schwerer.

Die Tipps von Hundetipps-24 für den Deutschen Boxer:

Die Schulterhöhe beträgt bei Rüden bis zu 57 bis 63 cm, bei Hündinnen bis zu 53 bis 59 cm. Ein Boxerrüde wiegt über 30 kg, eine Hündin um die 25 kg.

Das Haarkleid des Boxers ist kurz, glatt und eng anliegend und sollte täglich gepflegt werden.
Die Fellfarben gehen von (hell)gelb über braun bis zu dunkelhirschrot, gestromt (helle Haare mit dunklen gemischt) mit schwarzer Maske, häufig sind weiße Abzeichen. Es gibt auch weiße Boxer, sie allerdings werden nicht zur Zucht zugelassen.
Charakteristisch für den Deutschen Boxer ist der sogenannte „Vorbiss“, d. h. der Unterkiefer biegt sich leicht nach oben und steht etwas weiter vor als der Oberkiefer.

Der Boxer wird heute hauptsächlich als Familien- und Begleithund gehalten, ist aber auch ein guter Wach- und Schutzhund sowie einsetzbar bei der Fährtensuche oder als Rettungshund. Deutsche Boxer sind anhänglich (man sagt ihm eine besondere Treue zu „seinem“ Besitzer nach), verspielt und kinderlieb, aber auch selbstbewusst und mutig. Trotz seiner Liebenswürdigkeit ist er kein Schmusetier, sondern freut sich über sportliche Menschen und viel Auslauf.
Boxer sind anfällig für Spondylose, das ist eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule (Degeneration heißt Rückbildung).

Die Lebenserwartung eines gesunden Tieres liegt bei ca. 8 bis 11 Jahren.