Deutsche Dogge

Eine Hunderasse stellt sich vor:

(Deutschland / FCI Nr. 235 / Gr. 2: Pinscher, Schnauzer, Molossoide, Schw. Sennenhunde u. a. Rassen; Sektion 2/2.1: Molossoide /Doggenart. Hunde)

Hunderassen, Deutsche Dogge

Deutsche Dogge

Anfang des 16. Jahrhunderts wurden von England doggenartige Hunde nach Deutschland eingeführt. Diese Vorfahren der Dogge waren damals eine Kreuzung aus Mastiff, irischem Wolfshund und Windhund. Vor dieser Zeit bezeichnete man alle großen und kräftigen Hunde als Doggen, egal welcher Rasse sie tatsächlich angehörten.
Doggen wurden gerne zur Jagd von Hirschen, Wildschweinen und sogar Bären eingesetzt.

Die Tipps von Hundetipps-24 für die Deutsche Dogge:

Später war es sogar ein fürstliches Privileg eine Dogge zu halten. Auch Otto von Bismark wurde ständig auf seinen Spaziergängen von einer Dogge begleitet. In Deutschland wurde die Deutsche Dogge erstmals Ende des 19. Jahrhunderts als eigene Rasse vorgestellt. Außerhalb Deutschlands ist die Dogge auch als Dänische Dogge oder Großer Däne bekannt.

Die Widerristhöhe bei Rüden beträgt bis zu 80 cm, bei Hündinnen liegt sie bei bis zu 72 cm. Das Gewicht der Deutschen Dogge liegt bei Hündinnen zwischen 50 und 65 kg, Rüden bringen sogar bis zu 95 kg auf die Waage.
Das Haar einer Deutschen Dogge ist kurz und sehr pflegeleicht. Sie haben eine wasserdichte Unterwolle. Die Fellfarben gehen von schwarz über schwarz-weiß, blau, gelb bis hin zu gefleckt und gestromt (helle Haare mit dunklen gemischt).

Die Deutsche Dogge wird heute als Begleit-, Wach-, Schutz- oder Familienhund gehalten. Sie ist temperamentvoll, intelligent, freundlich und anhänglich. Im Ernstfall verteidigen sie auch selbstsicher ihr Frauchen / Herrchen.
Die sanften Riesen benötigen eine konsequente und einfühlsame Erziehung. Für Hundesportarten wie Agilitiy sind sie natürlich nicht geeignet, aber regelmäßige Spaziergänge und Kopfarbeit sind wichtig. Und natürlich benötigt die Deutsche Dogge viel Platz in Haus und Garten.

Durch ihre Größe ist die Deutsche Dogge prädestiniert für Skelettkrankheiten aller Art. Besonders im Welpenalter (also schon beim Züchter) sollte auf angemessene Bewegung (d.h. keine oder nur wenig Treppen steigen) geachtet werden sowie auf hochwertige Nahrung. Auch auf einen ausgeglichenen Calcium-Phosphor-Haushalt (dieser sollte optimalerweise 1,3 : 1,0 sein) muss geachtet werden.

Zu den Riesenrassen zählend wird eine Deutsche Dogge durchschnittlich leider nur ca. 8 Jahre alt.