Pudel

Eine Hunderasse stellt sich vor:

(Frankreich / FCI Nr. 172 /Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde; Sektion 2: Pudel)

Hunderassen, Pudel

Pudel

Pudel (frz. „Caniche“ von canard = Ente) wurden früher häufig zur Wasserjagd eingesetzt, wie aus seinem französischen Namen bereits hervorgeht, speziell zur Entenjagd. Bereits im 16. Jahrhundert fanden die Vorväter des Pudels Erwähnung als Wasserhunde. Die Fähigkeiten zur Jagd sind in der Zwischenzeit fast vollständig verloren gegangen, aber eines macht der Pudel nach wie vor gerne – und das ist Apportieren!

Die Tipps von Hundetipps-24 für den Pudel:

  • In dem Buch „Unser Hund – Der Pudel “ wird mit sämtlichen Vorurteilen, die Pudel begleiten, aufgeräumt! Entdecken Sie zusammen mit der Autorin Rosa Engler dieser Rasse wieder neu und lassen sich von den faszinierenden Bildern gefangen nehmen.
  • Und auch der „Pudel: Premium-Ratgeber. Toy-, Zwerg-, Klein-, Großpudel“ von Annette Schmitt zeigt den Pudel so, wie er ist – nämlich pfiffig, sportlich und intelligent.
  • Unser Traumhund: Pudel“ von Katharina Zellers macht Sie fit für einen richtig guten Umgang mit Ihrem neuen Familienmitglied.

Anfangs war nicht ganz klar, ob die Herkunft des Pudels Deutschland, Frankreich oder Russland zugeschrieben werden soll, bis schließlich Frankreich als Ursprungsland festgelegt wurde. Ende des 19. Jahrhunderts, als die Pudelzucht begann, gab es lediglich die beiden Varianten des Groß- sowie des Kleinpudels. Zwischenzeitlich sind noch der Zwerg- und der Toypudel hinzugekommen.
Großpudel werden 45-62 cm hoch und wiegen 28-30 kg; die Schulterhöhe bei Kleinpudel liegt zwischen 35-45 cm bei einem Gewicht von 16-19 kg; Zwergpudel werden zwischen 28-35 cm hoch und wiegen ca. 12-14 kg und die kleinsten, die Toypudel, werden nur  24-28 cm hoch und 5-10 kg schwer.

Das üppige Haarkleid des Pudels hat einen Vorteil: es unterliegt keinem Fellwechsel. Dafür muss es täglich gekämmt und gebürstet sowie regelmäßig geschoren werden. Die Haare sind bei Pudeln fein, äußerst dicht und gut gekräuselt. Neben den „klassischen“ Fellfarben von schwarz, weiß, apricot, braun und grau gibt es noch die Farbigkeiten blue (dunkles silber), rot, schwarz-loh (schwarz mit hellen Abzeichen an Gesicht, Brust und Beinen) und gescheckt.

Der Pudel, der leider allzu oft lediglich als „Hund für ältere Damen“ angesehen wird, eignet sich sehr gut als Familienhund. Er ist intelligent, anhänglich, verspielt und kinderfreundlich – aber kein Langweiler! Er will gefordert und gefördert werden, gerne auch bei Agility oder Obedience (Gehorsamkeitsübungen). Großpudel werden mit großem Erfolg auch zu Katastrophen- oder Blindenführhunden ausgebildet.

Sie sehen: Ein Pudel ist nicht „nur zum Frisieren“ da!