Rottweiler

Eine Hunderasse stellt sich vor:

(Deutschland / FCI Nr. 147 / Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen; Sektion 2/2.1: Molossoide/Doggenartige Hunde)

Hunderassen, Rottweiler

Rottweiler

Die Geschichte des Rottweilers kann bis ins Römische Reich zurück verfolgt werden, wo seine Vorfahren als Hüte- und Treibhund, sowie als Wachhund ihren Einsatz fanden. Im Mittelalter erhielt der stämmige Hund seinen Namen durch die Tatsache, dass er bevorzugt in der Gegend der Stadt Rottweil gehalten wurde, welche zu dieser Zeit Zentrum des Viehhandels war. Dort galt er als treuer und unverzichtbarer Begleiter der Viehhändler und vor allem der Metzger – weshalb er auch „Metzgerhund“ genannt wurde.

Aber als diese Gewerbe dort fast ganz ausstarben, war auch der Rottweiler so gut wie nicht mehr vorhanden. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts besann man sich seiner hervorragenden Qualitäten und setzt ihn bis heute häufig als Polizei- und Militärdiensthund ein.

Die Tipps von Hundetipps-24 für den Rottweiler:

  • Rottweiler: Auswahl. Haltung. Erziehung. Beschäftigung„. In seinem Buch beschreibt der Autor Karl-Josef Dreyer diese Rasse und gibt wichtige Informationen vom Kauf über die Pflege bis hin zur rassegerechten Erziehung.
  • Der Ratgeber „Rottweiler“ von Wilhelm Jonas umfasst alle Bereiche der Rottweiler-Haltung: Erziehung, Beschäftigung, Ernährung, Gesundheit und vieles mehr.

Die Widerristhöhe bei Rüden beträgt zwischen 61 und 68 cm, bei Hündinnen liegt sie zwischen 56 und 63 cm. Das Gewicht liegt bei Rottweiler-Hündinnen bei ca. 42 kg, Rüden bringen ca. 50 kg auf die Waage.
Der Rottweiler hat dichtes, anliegendes, mittellanges Deckhaar mit Unterwolle, das pflegeleicht ist. Die Fellfarbe ist schwarz mit rotbraunen Abzeichen an den Backen, der Schnauze, der Brust, den Beinen, unterhalb der Schwanzwurzel und über den Augen.

Neben seinem Einsatz im Polizei- und Militärdienst wird er als Wach- und Schutzhund eingesetzt, aber auch als Familienhund gehalten. Egal welche Funktion er erfüllen darf, ein Rottweiler ist KEIN Anfängerhund!
Grundsätzlich hat ein Rottweiler ein gutmutiges, anhängliches, ausgeglichenes und ruhiges Wesen, er ist temperamentvoll, robust und arbeitsfreudig. Allerdings ist eine konsequente und liebevolle Hand bei der Erziehung und Prägung des Hundes gefragt – und das nicht nur während seiner Zeit als Welpe und Junghund.
Aufgrund einiger negativer Vorfälle wurde der Rottweiler in einigen Bundesländern als „Listenhund“ (Rasseliste mit Hunderassen, die rassebedingt grundsätzlich als gefährlicher als andere Hunderassen eingestuft werden) eingestuft.

Der Rottweiler ist anfällig für Ellbogen- und Hüftgelenksdysplasie (Fehlentwicklung des Ellbogen- bzw. Hüftgelenks).

Die Lebenserwartung eines gesunden Rottweilers liegt zwischen 8 und 12 Jahren.