Saluki

Eine Hunderasse stellt sich vor:

(FCI Nr. 269 / Gruppe 10: Windhunde; Sektion 1: langhaarige oder befederte Windhunde)

Hunderassen, Saluki

Saluki

Der Saluki, auch als „Persischer Windhund“ bezeichnet, existiert bereits seit vielen tausend Jahren im orientalischen Raum. Alte Malereien in ägyptischen Gräbern zeigen Hunde, die dem Typ des Salukis entsprechen.
Sie wurden zu Gazellen-, Antilopen- und Hasenjagd eingesetzt und nahmen deshalb eine ganz besondere Stellung in der Familie ein – sie trugen schließlich bedeutend zur Nahrungsbeschaffung bei. Bei der Jagd nach Antilopen etc. erreichte ein Saluki Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h.
Die Rasse, die über Jahrtausende fast unverändert blieb, kam Anfang des 19. Jahrhunderts das erste Mal nach Europa. Und zwar nach England. Hier startete der Saluki 1927 erstmals im Wembleystadion in London bei einem Rennen.

Die Tipps von Hundetipps-24 für den Saluki:

Die Widerristhöhe der Salukis liegt zwischen 58 und 71 cm. Je nach Größe erreichen sie ein Gewicht von 14 bis 25 kg.
Salukis gibt es in kurzhaarig oder mit Befederung (langes Haar an Ohren, Läufen und Rute). Das Fell ist generell pflegeleicht, lediglich die befederten Ohren, die Läufe und die Rute sollten gekämmt werden.
Die Fellfarben variieren von verschiedenen Rottönen über braun, schwarz, creme bis hin zu dreifarbig oder gescheckt.

Heutzutage wird der Saluki hauptsächlich als Begleit– und Familienhund gehalten. Er ist innerhalb der eigenen vier Wände lieb, anschmiegsam und benötigt eine einfühlsame Erziehung. Im Außen kann sein Jagdtrieb immer wieder mit ihm durchgehen.
Ein Saluki braucht viel Auslauf, da er einen großen Bewegungsdrang hat, er ist impulsiv und Fremden gegenüber eher zurückhaltend.

Die Lebenserwartung eines gesunden Tieres liegt bei bis zu 12 Jahren.