Siberian Husky

Eine Hunderasse stellt sich vor:

(USA/ FCI Nr. 270 / Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp; Sektion 1: Nordische Schlittenhunde)

Hunderassen, Siberian Husky

Siberian Husky

Die Vorgänger des Siberian Husky stammen aus Sibirien und kamen von dort über Alaska nach Grönland. Er ist der treue Weggefährte der Nomadenvölker und war seinen Besitzern nicht nur Wächter über Hab und Gut und Schlittenhund. Der Husky war ein Familienmitglied, seine Welpen wurden zusammen mit den eigenen Kindern großgezogen. Berühmtheit erlangte die Rasse 1925, als mit Hilfe eines Gespanns in letzter Minute ein Serum gegen Diphterie in die Stadt Nome in Alaska gebracht werden konnte. Nur so konnten einige Menschenleben gerettet werden. Das Schlittenhunderennen „Iditarod“ in Alaska erinnert noch heute an diese Begebenheit, ist das längste Schlittenhunderennen der Welt und geht über 1150 (!) Meilen.

Die Tipps von Hundetipps-24 für den Siberian Husky:

  • Siberian Husky: Charakter – Erziehung – Gesundheit“ von Silvia Roppelt ist ein empfehlenswertes Buch für alle Husky-Besitzer und Fans dieser Rasse!
  • In dem Buch „Mein Freund, der Husky“ erzählt der Autor Christopher Ross die Geschichte einer Krankenschwester und eines Huskyzüchters in Alaska im Jahre 1925 – und dem Wettlauf gegen die Zeit, als eine Diphterie-Epidemie ausbrach. Die einzige Chance, diese Epidemie in den Griff zu bekommen waren die Huskys…toll geschrieben und anrührend!
  • In dem Buch „Use me: Wie ich einen Husky adoptierte“ erzählt die Kabarettistin Marina Barth wie es ihr erging, als sie einen Husky bei sich aufnahm – und noch keine Ahnung von dem Leben mit einem Husky hatte!

Die Widerristhöhe bei Rüden beträgt 53 – 60 cm, bei Hündinnen zwischen 50 und 56 cm. Das Gewicht des Siberian Husky liegt bei Rüden zwischen 20 und 28 kg, Hündinnen werden nur bis zu 23 kg schwer.

Das Fell eines Huskys besteht aus wasserabweisendem, robustem Deckhaar und einer feinen Unterwolle. Diese Kombination dient der Wärmedämmung und wirkt Wärmeverlust entgegen. Sein Fell sollte regelmäßig gebürstet werden.
Die Fellfarben gehen von schwarz bis hin zu reinem weiß, die Augenfarbe kann braun, bernsteinfarben oder blau sein. Auch verschiedenfarbige Augen sind keine Seltenheit.

Der Siberian Husky ist freundlich, kontaktfreudig und sanftmütig. Diese Eigenschaften und sein ansprechendes Äußeres werden ihm aber manchmal zum Verhängnis.
Immer wieder ist zu beobachten, dass der Siberian Husky aufgrund seines Aussehens oft als reiner Wohnungs- und Familienhund gehalten wird.
Aber der Siberian Husky ist ein typischer Schlitten- und Arbeitshund, der mit dem entsprechenden Training, das 9-fache seines eigenen Körpergewichtes ziehen kann. Für ihn ist der enge Kontakt zu seiner Familie ebenso wichtig wie der tägliche großzügig bemessene Auslauf. Diese wache Rasse ist für Müßiggang definitiv nicht geschaffen und am besten für bewegungsbegeisterte Natur- und Sportfreunde geeignet.

Die Lebenserwartung eines gesunden Tieres liegt bei 10 – 14 Jahren.