Yorkshire Terrier

Eine Hunderasse stellt sich vor:

(Großbritannien / FCI Nr. 86 /Gruppe 3: Terrier; Sektion 4: Zwergterrier)

Hunderassen, Yorkshire Terrier

Yorkshire Terrier

Der Yorkshire Terrier ist wohl der beliebteste Terrier überhaupt. Er ist der am häufigsten gehaltene Terrier in Großbritannien. Auch im restlichen Europa sowie in Nordamerika ist er ebenfalls sehr beliebt.

Ende des 19. Jahrhunderts benötigten Menschen der unteren Bevölkerungsschichten in der Grafschaft von Yorkshire Hunde, die Haus und Hof von Mäusen und Ratten befreien. So wurde der Yorkshire Terrier ursprünglich als „Rattenbeißer“ gezüchtet.
Aber auch bei der Kaninchen-Jagd war er seinen Besitzern in dieser Zeit behilflich – natürlich illegal.

Die Tipps von Hundetipps-24 für den Yorkshire Terrier:

Zu Beginn der Zucht, bei der unter anderem auch der Skye Terrier beteiligt war, betrug die Widerristhöhe ca. 40 bis 45 cm. Mittlerweile beträgt sie ca. 23 – 25 cm.
Das Gewicht des „Yorkies“, wie der Yorkshire Terrier liebevoll genannt wird, liegt zwischen 2,5 und 3,1 kg.
Sein Haar ist sehr fein und benötigt daher eine besondere Pflege, damit es seinen glänzenden Charakter behält und nicht brüchig wird. Die Fellfarbe wird als dunkles stahlblau mit einem vollen, hellen braun an der Brust beschrieben.

Heutzutage wird der lebhafte Yorkshire Terrier meist als Begleit- und Gesellschaftshund gehalten. Dabei darf man nicht aus den Augen verlieren, dass der intelligente Yorkie ursprünglich als Jagd- und Kampfhund gezüchtet wurde und sich im Grunde nicht als „Schoßhündchen“ eignet – auch wenn er klein ist und niedlich aussieht. Zum Teil wird er sogar als Wachhund gehalten, da er sehr wachsam und selbstbewusst ist und weder vor großen Hunden noch vor Menschen zurückschreckt.
Der Yorkshire Terrier braucht eine konsequente Führung und gute Erziehung. Er muss ausreichend beschäftigt werden. Ein gesundes Maß an Auslauf darf natürlich auch nicht fehlen. Die Lebenserwartung eines gesunden Tieres liegt bei 10 bis 15 Jahren.

Was noch wichtig ist: Aufgrund seiner geringen Größe ist ein kleiner Hund wie der Yorkie natürlich stärker gefährdet verletzt zu werden – durch andere Hunde, aber auch durch Ungeschicklichkeiten seiner Besitzer oder deren Kinder. Hier ist Umsicht gefragt.

Sie sehen: In einem Yorkshire Terrier steckt mehr als nur ein Schoßhund.