Allergien bei Hunden – Teil 2

Die beiden häufigsten Allergieformen sind zum einen die Atopie und zum anderen die Futtermittelallergie.

Als Atopie bezeichnet man die Allergie auf Umweltkeime, sie wird durch das Einatmen der Allergene ausgelöst oder durch Hautkontakt mit den Allergie auslösenden Substanzen. Die Atopie tritt meist im Zeitraum zwischen 6 Monaten und 6 Jahren erstmalig auf.

Die Futtermittelallergie ist eine Reaktion auf Allergene aus der Nahrung. Eine Futtermittelallergie ist meist eine Mischung aus Allergie und Unverträglichkeit, deshalb sind auch die Begriffe „Futtermittelunverträglichkeit“ und „Futtermittelintoleranz“ sehr geläufig. Eine Futtermittelallergie bzw. -unverträglichkeit kann in jedem Alter erstmalig auftreten. Bei einer Unverträglichkeit reagiert nicht das Immunsystem (wie in Teil 1 beschrieben), sondern ein Hund kann aus bestimmten Gründen einen Stoff nicht vertragen oder verarbeiten.

Ein gutes Buch über Futtermittelallergien und -unverträglichkeiten ist das Buch Wenn Futter krank macht: Futtermittelallergien und -unverträglichkeiten bei Hunden von Martin Bucksch.

Wie bereits in Teil 1 (http://hundetipps-24.de/hundetipps/allergien-hund-teil-1) erwähnt, können allgemeine Symptome einer Allergie unter anderem sein:

  • Juckreiz (typische Stellen beim Hund: Ohren, Pfoten, Bauch, Augen, Achseln, Leiste, Po)
  • entzündete und gerötete Haut
  • Durchfall und Blähungen
  • gerötete und entzündete Augen
  • evtl. Husten und Niesen

Achtung: Da diese genannten Symptome auch Symptome schwerwiegender Erkrankungen sein können, ist für eine korrekte Diagnose in jedem Fall ein Tierarzt aufzusuchen.

Aber: Die genaue Diagnose, welche Art von Allergie vorliegt kann bis zu zwei Monaten dauern! Zum Stellen einer solchen Diagnose gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Ihr Tierarzt individuell mit Ihnen genau durchsprechen wird.

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