Was ist das „Cauda-equina-Syndrom“?

Cauda bedeutet „Schweif“ und Equus bedeutet „Pferd“. Somit bezeichnet der Begriff „Cauda equina“ gebündelte, pferdeschweifähnlich aussehende Nervenfasern die im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule sowie des Kreuzbeins liegen.

Das Cauda-equina-Syndrom, kurz CES, entsteht durch die Quetschung dieser Nerven am Übergang von der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein und kommt sehr häufig bei Hunden großer Rassen vor.
Diese Kompression der Nervenfasern kann unter anderem durch eine
Verknöcherung der Wirbelsäule oder durch eine Wirbelverschiebung geschehen.
Die Symptome sind zu Beginn Schmerzen im hinteren Rückenbereich bei Bewegung, Aufwärtssprüngen, beim Aufstehen oder Treppen steigen sowie eine starke Empfindlichkeit gegenüber Berührungen im sogenannten „lumbosakralen“ Bereich (also im Übergang von der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein). Ist die Krankheit schon weiter fortgeschritten, kann sie sich auch durch Lähmungserscheinungen und das Nachschleifen der Hinterbeine äußern.

Zum Stellen der Diagnose „Cauda-equina-Syndrom“ wird Ihr Tierarzt orthopädische und neurologische Untersuchungen am Hund vornehmen, ihn röntgen und meist einer computertomografischen Untersuchung (CT) unterziehen.
Je nach Schwere der Erkrankung kann mit Schmerz- und Physiotherapie gearbeitet werden, in schweren Fällen ist eine Operation leider unumgänglich.

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