Richtig füttern bei heißen Temperaturen

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Wenn die Temperaturen hochklettern, ändert sich das Fressverhalten mancher Hunde. So kann es sein, dass Ihr Vierbeiner an heißen Tagen einfach weniger Appetit hat und seinen Napf nicht leert. Kommt das nur an warmen Tagen vor, ist das kein Grund zur Sorge, sondern ein normales Verhalten. Kleinere Portionen schonen den Magen. Wahlweise können Sie Ihrem Hund, der seine tägliche Futterration sonst auf zwei Portionen pro Tag verteilt bekommt, auf drei Mahlzeiten pro Tag aufteilen. Die Gesamtfuttermenge reduziert sich somit nicht, der Magen wird aber pro Portion weniger belastet.

Frisst Ihr Hund eine Mahlzeit nicht komplett auf, verwahren Sie die Reste eventuell im Kühlschrank oder werfen Sie sie besser gleich weg. Im Sommer passiert es schnell, dass das Futter ungenießbar wird (z. B. Nassfutter) oder Fliegen es als wunderbare Ablagemöglichkeit für ihre Eier ansehen. Bevor sich Ihr Hund den Magen verdirbt, ist es besser, Sie entsorgen die Reste. Geben Sie Ihrem Hund lieber von vornherein eine kleinere Portion, die er restlos auffrisst, somit ist das schon mal kein Thema mehr.
Wenn Sie den Rest der Dose Nassfutter im Kühlschrank aufbewahren denken Sie bitte daran, es ca. 30 Minuten vor der Fütterung herauszunehmen, so dass es Zimmertemperatur hat. Zu kaltes Futter kann den Hundemagen belasten.

Frisches Wasser ist wichtig – nicht nur im Sommer. Aber in der heißen Jahreszeit ist noch stärker darauf zu achten, dass es in ausreichender Menge vorhanden ist und der Napf nie leer sein darf. Mindestens zweimal täglich sollte das Restwasser aus dem Wassernapf ausgeschüttet und durch neues, frisches Wasser ersetzt werden.

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