Wichtige Voraussetzungen zur Hundehaltung

Beginnen wir mit dem Wichtigsten überhaupt: Der Entscheidung zur Anschaffung eines Hundes an sich. Diese darf nicht zwischen Tür und Angel getroffen werden, denn sie setzt einige Überlegungen voraus. Natürlich steht im Vordergrund die Entscheidung für einen Hund als solchen, denn nicht für jeden ist das „Haustier Hund“ geeignet. Deshalb sollten im Vorfeld einige Fragen geklärt sein. Nachfolgend nur drei der Überlegungen, die Sie anstellen sollten, wenn Sie über die Anschaffung eines Hundes nachdenken.

Weitere Hinweise zur Anschaffung eines Hundes und Tipps für „Erst-Hundehalter“ bald in meinem eBook „Der erste Hund zieht ein“!

Haben Sie genügend Zeit, sich 2 – 3 Stunden täglich um Ihren „Neuzugang“ zu kümmern und sind Sie bereit, die Verantwortung für Ihren Hund für die nächsten 10 – 15 Jahre zu übernehmen?
Ein Hund braucht seinen täglichen Auslauf – und damit ist nicht nur der Auslauf im Garten gemeint. Regelmäßige Spaziergänge und Körperliche UND geistige Beschäftigung sind ebenso wichtig wie eine passende ausgewogene Ernährung und die regelmäßige Fell- und Körperpflege. Ihr Hund wäre auch sicherlich nicht glücklich, wenn er täglich mehr als fünf oder sechs Stunden alleine zu Hause auf die Rückkehr seines Rudels wartet – hier sprechen wir von einem erwachsenen Hund. Junge Hunde hingegen können maximal zwei Stunden einsamen Stubenarrest ertragen, schon aus dem Grund, dass sie noch häufiger nach draußen müssen um sich zu erleichtern. Und bedenken Sie, dass ein Hund durchaus einige Jahre bei Ihnen verbringen wird. Je nach Größe und Rasse können das 10 – 15 Jahre oder sogar mehr sein.

Welche Rasse soll Ihr neuer Mitbewohner haben? Und: Ist die Rasse, die Ihnen vorschwebt, auch die richtige für Sie und Ihre Familie?
Vor der Entscheidung informieren Sie sich unbedingt über die verschiedene Rassen und deren Eigenheiten. Sich für eine bestimmte Rasse zu entscheiden, in dem man lediglich nach dem Aussehen auswählt, oder gar einem „Trend“ folgt, ist kein guter Start.
So werden ein Weimaraner, ein Border Collie oder ein Deutscher Schäferhund in einem Haushalt voller unentschlossener „Couch-Potatoes“ sicherlich unterfordert – und somit sind Probleme vorprogrammiert. Machen Sie sich die Mühe und überlegen Sie sich VOR dem Kauf, was Sie von Ihrem zukünftigen Hund erwarten und auch, was Sie ihm bieten können.
Rasseinformationen sollten Sie sich im Übrigen genauso bei Mischlingshunden einholen!

Wissen Sie, welche Kosten auf Sie zukommen?
So wie jedes Hobby, kostet auch die Haltung eines Hundes Geld. Hier nur einmal ein paar der Kostenfaktoren, die auf Sie zukommen: Futter (was natürlich je nach Größe des Hundes ein sehr variabler Kostenfaktor ist) und  Näpfe, Hundeschule und die Fahrten dorthin, verschiedene Hundebetten, Leinen, Halsband und Geschirr, Kosten für den Tierarzt und/oder Tierheilpraktiker, Medikamente, Fachliteratur, Haftpflichtversicherung und Hundesteuer, Unterbringung in einer Tierpension und so weiter und so fort.

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