Zecken fallen von den Bäumen?

Der Mythos, dass Zecken von den Bäumen fallen, ist hoffentlich bald ausgeräumt, denn so ist es nicht. Zecken warten unter Laub, im Unterholz oder im hohen Gras. Und kommt dann ein potentielles „Opfer“ vorbei, zögern sie nicht, und siedeln auf den Hund, die Katze oder den Menschen über.

Zecken können Krankheiten wie Borreliose, Babesiose, auch Hundemalaria genannt, oder FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen.

Während FSME sowie die Borreliose bei Hunden nur sporadisch zum Ausbruch kommen, ist die Infektionskrankheit Babesiose gefährlicher für den Hund. Sie wird hauptsächlich von der braunen Hundezecke übertragen und die gibt es häufig in Südeuropa (beispielswiese in Italien). Möchten Sie Ihren Hund also mit in den Urlaub nehmen, ist eine gute Zeckenprophylaxe relevant.

Zeckenzeit und Lieblingsplätze

Die Zeckenzeit, die sich in Deutschland ursprünglich einmal in dem ungefähren Zeitraum von März bis Oktober erstreckte, ist so nicht mehr gültig. Mittlerweile sollten Sie Ihren Hund nach jedem Spaziergang auf Zecken hin untersuchen, denn abhängig von Witterung und Region kann sich die Zeckensaison durchaus fast über das ganze Jahr erstrecken.

Zecken stechen nicht sofort, sondern suchen sich erst einen für sie geeigneten Platz. Und das kann ein paar Stunden dauern. So lange haben Sie Zeit, die Zecken einfach aus dem Fell heraus zu sammeln. Hat eine Zecke gestochen und Sie entfernen diese innerhalb der ersten 12 Stunden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass noch keine Krankheiten auf den Hund übertragen wurden, denn erst danach beginnt die kritische Phase.
Grundsätzlich stechen Zecken gerne dort, wo wenige Haare sind und eine gute Durchblutung stattfindet, also beispielsweise am Kopf, Hals oder Bauch.

Das Entfernen

Wichtig für das Entfernen von Zecken ist: Benutzen Sie dafür vorgesehene Zeckenentferner (Zeckenhaken, Zeckenkarte, Zeckenzangen etc.).Die Entfernung mit einem dieser Hilfsmittel ist leicht und auf alle Fälle der Entfernung durch die Finger vorzuziehen.
Bei der Entfernung mit den Fingern besteht die Gefahr, dass die Zecke stark gequetscht wird und durch diese Quetschung erst recht die Erreger an den Hund abgibt! Verzichten Sie auf „Geheimtipps“ wie Öl auf die Zecke zu träufeln oder gar die Zecke mit offenem Feuer abzubrennen! Im „Todeskampf“ der Zecke gilt das Gleiche, wie bei einer zu starken Quetschung – sie gibt dabei die Erreger erst recht ab. Ganz zu schweigen von der Gefahr für Ihren Hund bei der zweiten Version…

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