Gemüse und Obst – „No Go´s“

Für unsere Hunde gibt es bei Gemüse und Obst einige Sorten, die absolute „No Go´s“ sind und solche, die sich nur bedingt zum Verzehr eignen.

Fangen wir beim Gemüse an

Nachtschattengewächse: Dazu gehören Tomaten, Paprika, Auberginen und Kartoffeln. Sie sollten in rohem Zustand nicht an Hunde verfüttert werden, da sie Solanin enthalten. Während Hunde Auberginen und Kartoffeln auf keinen Fall roh bekommen dürfen, wird bei Tomaten und Paprika gelegentlich empfohlen, auf sehr reife Früchte zurück zu greifen und dort die „grünen Stellen“ zu entfernen, da hier der Solanin-Wert besonders hoch ist. Das kann jeder Hundehalter für sich entscheiden, aber grüne Tomaten und grüne Paprika sollten für Hunde ebenfalls komplett tabu sein.

Hülsenfrüchte: Erbsen, Bohnen, Linsen und Sojabohnen sind nicht für BARF geeignet, sie können schwere Blähungen und Krämpfe auslösen – Finger weg.

Avocados: Sie enthalten das Toxin Persin, das bei Menschen keine negativen Auswirkungen hat, wohl aber bei Haustieren. Auch hier gilt – Finger weg.

Zwiebeln: Anders als Menschen, die Zwiebeln sogar roh essen können, reagieren Hunde auf den Verzehr von Zwiebeln mit Hämolyse. Das heißt, die roten Blutkörperchen werden zerstört. Giftig wirkt bei Hunden bereits der Verzehr von 5 bis 10 g Zwiebeln pro kg Körpergewicht. Am gefährlichsten sind zwar rohe Zwiebeln, aber auch gekochte oder getrocknete Zwiebeln sind für Ihren Hund giftig.

Kohl: Unter Vorbehalt und wenn, dann nur in geringen Mengen geeignet sind die meisten Kohlsorten. Kohlgewächse sind zwar häufig gute Lieferanten von Vitaminen (vor allem Vitamin C) und  Mineralstoffen. Aber: Sie wirken ebenfalls blähend und sollten deshalb nur bedingt roh gefüttert werden, das heißt erstens nur, wenn der Hund sie verträgt, und zweitens nur in kleinen Mengen. Dazu gehören unter anderem Blumenkohl, Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing, Rot- und Weißkohl oder Kohlrabi. Ausnahmen bestätigen die Regel: Chinakohl und Brokkoli sind im Allgemeinen weniger blähend und meist gut verfütterbar.

Weitere Tipps im BARF-Ratgeber BARF – Bereit, alles roh zu füttern!? unter:
BARF – Bereit, alles roh zu füttern!?: Ratgeber zur gesunden Ernährung Ihres Hundes

Auch beim Obst gibt es Besonderheiten

Weintrauben und Rosinen: Sie gilt es zu meiden, da bei Hunden nach dem Verzehr schon mehrfach Vergiftungserscheinungen bekannt wurden – es kann zu Nierenschäden kommen und im schlimmsten Fall droht der Tod. Im Allgemeinen wird eine Menge ab 10 bis 11 g Weintrauben oder Rosinen pro Kilogramm Körpergewicht als sehr bedenklich eingestuft.

Unreifes Obst: Das darf nicht verfüttert werden, da erstens in unreifen Früchten Blausäure enthalten ist und es zweitens zu Funktionsstörungen im Verdauungstrakt des Hundes kommen kann. Am besten das Obst, das Sie füttern möchten, absolut reif und süß – besser sogar knapp überreif!

Kerne und Steine: Obstkerne und Obststeine enthalten Blausäure, deshalb sind Kerne und Steine vor dem Füttern des Obstes zwingend zu entfernen.

 

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Zecken fallen von den Bäumen?

Der Mythos, dass Zecken von den Bäumen fallen, ist hoffentlich bald ausgeräumt, denn so ist es nicht. Zecken warten unter Laub, im Unterholz oder im hohen Gras. Und kommt dann ein potentielles „Opfer“ vorbei, zögern sie nicht, und siedeln auf den Hund, die Katze oder den Menschen über.

Zecken können Krankheiten wie Borreliose, Babesiose, auch Hundemalaria genannt, oder FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen.

Während FSME sowie die Borreliose bei Hunden nur sporadisch zum Ausbruch kommen, ist die Infektionskrankheit Babesiose gefährlicher für den Hund. Sie wird hauptsächlich von der braunen Hundezecke übertragen und die gibt es häufig in Südeuropa (beispielswiese in Italien). Möchten Sie Ihren Hund also mit in den Urlaub nehmen, ist eine gute Zeckenprophylaxe relevant.

Zeckenzeit und Lieblingsplätze

Die Zeckenzeit, die sich in Deutschland ursprünglich einmal in dem ungefähren Zeitraum von März bis Oktober erstreckte, ist so nicht mehr gültig. Mittlerweile sollten Sie Ihren Hund nach jedem Spaziergang auf Zecken hin untersuchen, denn abhängig von Witterung und Region kann sich die Zeckensaison durchaus fast über das ganze Jahr erstrecken.

Zecken stechen nicht sofort, sondern suchen sich erst einen für sie geeigneten Platz. Und das kann ein paar Stunden dauern. So lange haben Sie Zeit, die Zecken einfach aus dem Fell heraus zu sammeln. Hat eine Zecke gestochen und Sie entfernen diese innerhalb der ersten 12 Stunden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass noch keine Krankheiten auf den Hund übertragen wurden, denn erst danach beginnt die kritische Phase.
Grundsätzlich stechen Zecken gerne dort, wo wenige Haare sind und eine gute Durchblutung stattfindet, also beispielsweise am Kopf, Hals oder Bauch.

Das Entfernen

Wichtig für das Entfernen von Zecken ist: Benutzen Sie dafür vorgesehene Zeckenentferner (Zeckenhaken, Zeckenkarte, Zeckenzangen etc.).Die Entfernung mit einem dieser Hilfsmittel ist leicht und auf alle Fälle der Entfernung durch die Finger vorzuziehen.
Bei der Entfernung mit den Fingern besteht die Gefahr, dass die Zecke stark gequetscht wird und durch diese Quetschung erst recht die Erreger an den Hund abgibt! Verzichten Sie auf „Geheimtipps“ wie Öl auf die Zecke zu träufeln oder gar die Zecke mit offenem Feuer abzubrennen! Im „Todeskampf“ der Zecke gilt das Gleiche, wie bei einer zu starken Quetschung – sie gibt dabei die Erreger erst recht ab. Ganz zu schweigen von der Gefahr für Ihren Hund bei der zweiten Version…

Setzen Sie lieber auf Zeckenhaken, Zeckenkarte oder auf Kokosöl für Tiere -ein natürlich wirksamer Schutz gegen Zecken, Milben, Parasiten & Fellpflege ohne Chemie (1000ml PE-Becher)

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Morosche Möhrensuppe

Die bei Durchfall helfende Suppe wurde ursprünglich in der Humanmedizin (im Bereich Kinderheilkunde) von dem Heidelberger Professor Dr. Ernst Moro entwickelt. Und das im Jahre 1908 – also zu einer Zeit, also es noch kein Antibiotika gab. Durch diese Suppe konnte damals die Kindersterblichkeit bei Durchfallerkrankungen erheblich reduziert werden.

Natürlich kann die Morosche Möhrensuppe keine medizinische Behandlung ersetzten. Suchen Sie deshalb bitte unverzüglich einen Tierarzt auf, wenn der Durchfall langanhaltend ist und/oder Ihr Hund ernsthafte Symptome wie Fieber, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, zusätzliches Erbrechen usw. zeigt. Hier kann es schnell zu lebensbedrohlichen Situationen kommen – vor allem bei Welpen, Junghunden und Hundesenioren.
Aber: Die Morosche Karottensuppe ist ein tolles, unterstützendes Hausmittel bei der Behandlung gegen Durchfall und dank der vielen positiven Erfahrungen hält sich das Rezept bis heute.

Das „Geheimnis“ der Suppe: Durch das sehr lange kochen der Möhren (90 Minuten) entstehen Oligosacchariden. Das sind bestimmte Zuckermoleküle, die den Dünndarm von innen schützen, indem sie sich an die Dünndarmwand legen und dadurch die Anhaftung schädlicher Darmkeime blockieren. Sobald sich die Darmschmarotzer sich nicht an die Darmwand anheften können, rutschen sie ab und werden zusammen mit dem Speisebrei ausgeschieden.

Um diesen Effekt zu erzielen, geben Sie Ihrem Hund bei Durchfall ein bis maximal zwei Tage lang ausnahmslos die Morosche Möhrensuppe, aufgeteilt in vier bis fünf Portionen. Nimmt er die Suppe pur nicht an, können Sie ein wenig gekochtes Hühnerfleisch beimengen. Danach können Sie Ihrem Vierbeiner ca. 30 Minuten vor dem eigentlichen Futter eine Portion der Moroschen Karottensuppe geben, so dass sich die Oligosaccariden schon an die Darmwand heften können, und danach das eigentliche Futter.
Sollte sich der Durchfall nicht verbessern oder ernsthafte Symptome hinzukommen (siehe oben), ist der sofortiger Gang zum Tierarzt unumgänglich.

Und hier ein Grundrezept:

1 kg Möhren (evtl. schälen, je nach Qualität der Möhren), die Enden abschneiden und in kleine Stücke schneiden.
Die geschnittenen Möhren in einen großen Topf geben, mit Wasser bedecken und einmal komplett aufkochen lassen.
Danach beginnt die eigentliche Kochzeit von 90 Minuten – die Möhren sollen in der Zeit aber nicht wirklich richtig kochen, sondern lediglich köcheln (auf niedriger Stufe).
Ab und zu nachsehen, ob noch genügend Wasser im Topf befindet und ggfs. aufgießen.
Die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren, einen Teelöffel Salz zufügen, abkühlen lassen. Fertig.

 

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Allergien bei Hunden – Teil 2

Die beiden häufigsten Allergieformen sind zum einen die Atopie und zum anderen die Futtermittelallergie.

Als Atopie bezeichnet man die Allergie auf Umweltkeime, sie wird durch das Einatmen der Allergene ausgelöst oder durch Hautkontakt mit den Allergie auslösenden Substanzen. Die Atopie tritt meist im Zeitraum zwischen 6 Monaten und 6 Jahren erstmalig auf.

Die Futtermittelallergie ist eine Reaktion auf Allergene aus der Nahrung. Eine Futtermittelallergie ist meist eine Mischung aus Allergie und Unverträglichkeit, deshalb sind auch die Begriffe „Futtermittelunverträglichkeit“ und „Futtermittelintoleranz“ sehr geläufig. Eine Futtermittelallergie bzw. -unverträglichkeit kann in jedem Alter erstmalig auftreten. Bei einer Unverträglichkeit reagiert nicht das Immunsystem (wie in Teil 1 beschrieben), sondern ein Hund kann aus bestimmten Gründen einen Stoff nicht vertragen oder verarbeiten.

Ein gutes Buch über Futtermittelallergien und -unverträglichkeiten ist das Buch Wenn Futter krank macht: Futtermittelallergien und -unverträglichkeiten bei Hunden von Martin Bucksch.

Wie bereits in Teil 1 (http://hundetipps-24.de/hundetipps/allergien-hund-teil-1) erwähnt, können allgemeine Symptome einer Allergie unter anderem sein:

  • Juckreiz (typische Stellen beim Hund: Ohren, Pfoten, Bauch, Augen, Achseln, Leiste, Po)
  • entzündete und gerötete Haut
  • Durchfall und Blähungen
  • gerötete und entzündete Augen
  • evtl. Husten und Niesen

Achtung: Da diese genannten Symptome auch Symptome schwerwiegender Erkrankungen sein können, ist für eine korrekte Diagnose in jedem Fall ein Tierarzt aufzusuchen.

Aber: Die genaue Diagnose, welche Art von Allergie vorliegt kann bis zu zwei Monaten dauern! Zum Stellen einer solchen Diagnose gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Ihr Tierarzt individuell mit Ihnen genau durchsprechen wird.

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Allergien bei Hunden – Teil 1

Als Allergie wird im Allgemeinen eine Überreaktion des Immunsystems auf harmlose Stoffe bezeichnet. Diese Stoffe sind für den Körper nicht schädlich und lösen im Normalfall keine derartige Reaktion aus. Bei Allergikern jedoch reagiert das Immunsystem auf diese Stoffe (Allergene) so, als wären sie Krankheitserreger und das wiederum heißt, es werden Antikörper und Immunzellen gebildet. Kommt der Körper dann erneut mit der gleichen Materie in Berührung, entscheidet er, ob und vor allem wie er darauf reagiert.

Allergien kommen bei Hunden häufig vor – Tendenz steigend. Die Neigung zu Allergien ist erblich, oftmals hatten sogar beide Elternteile Probleme mit Allergien. Eine Überempfindlichkeit gegen bestimmte Stoffe wird erst im Laufe der Zeit entwickelt. Neben einem anders funktionierenden Immunsystem haben Hunde, die allergisch reagieren, eine anders strukturierte Hautoberfläche als gesunde Hunde. Die Hautplättchen liegen nicht übereinander, sondern sind etwas durcheinander, so dass kleine Lücken in der Hautbarriere entstehen.

Allergieauslöser können unter anderem Parasiten sein, wie z. B. eine Allergie auf Flohspeichel, Hausstaubmilbenkot, Gräser oder Pollen, Futtermittel und -zusätze, Kontakte der Haut zu bestimmte Stoffen (sogenannte „Kontaktallergien“), Medikamente usw. Allergien sind in den seltensten Fällen völlig heilbar, aber der Gesundheitszustand des Hundes kann fast immer deutlich verbessert werden.

Ein sehr empfehlenswertes Buch zu dem Thema Allergien ist das Buch Allergien beim Hund: Natürlich behandeln und vorbeugen, Auslöser erkennen und vermeiden von Dr. med. vet. Vera Biber

Allgemeine Symptome einer Allergie können unter anderem sein

  • Juckreiz (typische Stellen beim Hund: Ohren, Pfoten, Bauch, Augen, Achseln, Leiste, Po)
  • entzündete und gerötete Haut
  • Durchfall und Blähungen
  • gerötete und entzündete Augen
  • evtl. Husten und Niesen

Da diese genannten Symptome auch Symptome schwerwiegender Erkrankungen sein können, ist für eine korrekte Diagnose in jedem Fall ein Tierarzt aufzusuchen.

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Der Welpenhandel

Immer und immer wieder werden Lastkraftwagen und Transporter gestoppt, in denen Hundewelpen, oft aus Osteuropa, auf eine lange Reise in ihre „Bestimmungsländer“ geschickt werden – sei es nun Deutschland, Österreich, Holland usw.… Und dann kann man wieder einmal in den verschiedensten Medien Schlagzeilen wie diese lesen:

Fieser Tierhandel: 92 Welpen aus Transporter gerettet.

Diese Hundewelpen, die schon so früh in ihrem Leben unfreiwillig auf Reisen gehen, sind meist gerade mal vier oder fünf Wochen alt. Sie vegetieren während einer oft tagelangen Fahrt in viel zu engen Transportkäfigen ohne Wasser und Futter dahin, sind oft unterkühlt und meistens krank. Sie haben Durchfall, der teilweise sogar blutig ist, Probleme mit den Augen oder Schnupfen. Und das sind häufig nur die kleineren Probleme, denn auch eine ordnungsgemäße Entwurmung oder Impfung ist nicht vorhanden und die mitgeführten Papiere sind oft gefälscht – welch trauriger Start in ein Leben. Wird einer dieser Welpen-Transporte gestoppt, werden die Kleinen zunächst in den nahegelegenen Tierheimen oder Tierkliniken untergebracht, untersucht und mühevoll wieder aufgepäppelt.

Aber auch dann, wenn die Kleinen diesen Transport überstehen und direkt verkauft werden, sei es aus dem Kofferraum eines Autos heraus, über Internet, Kleinanzeigen oder wie auch immer, und ein neues Zuhause finden, haben sie es noch lange nicht geschafft. Wie bereits erwähnt sind die wenigsten entwurmt und geimpft. Daher kann ein solcher Welpe beispielsweise an Parvovirose erkrankt sein. Diese Infektionskrankheit ist besonders für junge und geschwächte Tiere gefährlich, sie ist extrem ansteckend und ihre Behandlung ist äußerst kostspielig. Und auch dann, wenn eine gute Tierklinik ihr bestes tut, kann der Kleine oftmals nicht gerettet werden.
Ein weiterer Punkt ist, dass diese Welpen häufig Gen-Defekte aufweisen, da bei der „Zucht“ (obwohl diese Art der „Vermehrung“ den Begriff „Zucht“ nicht verdient hat) nicht auf den notwendigen Ausschluss ungeeigneter Hündinnen und Rüden geachtet wird. Hier zählt lediglich die Menge der Welpen. Und so werden Hündinnen zu Wurf-und Rüden zu Deckmaschinen.
Die „Ware Hundewelpe“ ist vielversprechend und lukrativ und lässt viele „Vermehrer“ nur an den Profit denken – wen interessieren da schon die Umstände, in die die Welpen hineingeboren werden. Das gleiche gilt für die Lebenshaltung der Elterntiere oder der unwürdige Transport, mit denen die Kleinen an ihr Zielland gebracht werden. Denn: Mit Hundewelpen ist gutes Geld zu verdienen.
Im Übrigen gibt es solche Vermehrer nicht nur in Osteuropa – auch manch ein deutscher „Züchter“ steht diesen Praktiken in nichts nach.
Möglich wird dieser Welpenhandel und die Welpen-Verramschung allerdings erst dadurch, dass die Nachfrage an Hundewelpen steigt, aber viele nicht bereit sind, den angemessenen Preis zu bezahlen, den ein Welpe aus einer seriösen Zucht kostet.

Primelsocke sagt:
Kauft Welpen deshalb niemals bei einem Massenzüchter – das gilt sowohl für Deutschland wie auch für das Ausland! Diese Welpen sind meist krank, nicht geimpft und ohne Papiere. Selbst wenn euch ein Impfpass gezeigt wird, heißt das noch lange nichts, denn diese Impfpässe sind oft gefälscht.
Natürlich ist es schwierig, einfach wieder wegzugehen und keinen der Kleinen mitzunehmen, solltet ihr an einen solchen unseriösen „Züchter“ geraten – und sei es nur aus Mitleid.
Aber diese Art der „Verramschung“ von Hundewelpen darf nicht unterstützt werden und durch den Kauf bei einem dieser Welpenhändler wird die Vermehrung der armen Welpen nur noch angeheizt.

Mehr über Welpen und deren Bedürfnisse lesen Sie auch in den Büchern:
Ein Welpe kommt ins Haus oder Welpen: Richtig halten und erziehen, Hundesprache verstehen

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Was ist das „Cauda-equina-Syndrom“?

Cauda bedeutet „Schweif“ und Equus bedeutet „Pferd“. Somit bezeichnet der Begriff „Cauda equina“ gebündelte, pferdeschweifähnlich aussehende Nervenfasern die im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule sowie des Kreuzbeins liegen.

Das Cauda-equina-Syndrom, kurz CES, entsteht durch die Quetschung dieser Nerven am Übergang von der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein und kommt sehr häufig bei Hunden großer Rassen vor.
Diese Kompression der Nervenfasern kann unter anderem durch eine
Verknöcherung der Wirbelsäule oder durch eine Wirbelverschiebung geschehen.
Die Symptome sind zu Beginn Schmerzen im hinteren Rückenbereich bei Bewegung, Aufwärtssprüngen, beim Aufstehen oder Treppen steigen sowie eine starke Empfindlichkeit gegenüber Berührungen im sogenannten „lumbosakralen“ Bereich (also im Übergang von der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein). Ist die Krankheit schon weiter fortgeschritten, kann sie sich auch durch Lähmungserscheinungen und das Nachschleifen der Hinterbeine äußern.

Zum Stellen der Diagnose „Cauda-equina-Syndrom“ wird Ihr Tierarzt orthopädische und neurologische Untersuchungen am Hund vornehmen, ihn röntgen und meist einer computertomografischen Untersuchung (CT) unterziehen.
Je nach Schwere der Erkrankung kann mit Schmerz- und Physiotherapie gearbeitet werden, in schweren Fällen ist eine Operation leider unumgänglich.

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Weitere Ursachen für Übergewicht – Teil 2

Außer einer zu großen Futtermenge können folgende Ursachen Gründe für Übergewicht bei Hunden darstellen.

Krankheiten
Eine Störung des Stoffwechsels oder eine hormonelle Störung (z. B. eine Störung der Schilddrüsentätigkeit) kann ebenfalls zu Übergewicht führen.

Kastration/Sterilisation
Durch die Kastration verändern sich der Hormonhaushalt und damit der Stoffwechsel. Das Futter wird effizienter aufgenommen. Wird nach der Kastration die gleiche Menge an Futter gegeben wie zuvor, kann es zu Übergewicht kommen. Das ist natürlich von Hund zu Hund unterschiedlich und muss individuell beobachtet werden.

Rasse und Alter
Bestimmte Rassen neigen eher zu Übergewicht als andere. Hierzu gehören unter anderem Labrador Retriever, Cocker-Spaniel oder Cain-Terrier.
Auch das Alter eines Tieres spielt eine Rolle, da ältere Tiere oftmals weniger aktiv sind und somit weniger Energie und Nährstoffe benötigen.

Und natürlich zu wenig Bewegung
Ein Zuwenig an Bewegung ist ein großer Punkt zu dem Thema (Über-)Gewicht bei Hunden. Es ist enorm wichtig, dass Sie mit Ihrem Vierbeiner regelmäßig, d. h. täglich, Ihre Runden drehen. Und das bedeutet nicht, ihn nur vor die Tür gehen zu lassen, damit er sein Geschäft erledigen kann oder ihn mal kurz beim Gang mit zum nächsten Supermarkt um die Ecke zu nehmen. Es bedeutet mit ihm Spaziergänge zu unternehmen, die rasse- und altersbedingt angemessen sind und entsprechend auch mehr oder weniger ausgedehnt sein dürfen.

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Die häufigste Ursache für Übergewicht – Teil 1

Die häufigste Ursache für Übergewicht bei Hunden sind natürlich (…wer hätte das gedacht…) zu große Futtermengen

Sehen Sie sich die Fütterungsempfehlungen auf den Futterverpackungen genau an. Welche Menge wird empfohlen? Aber passen Sie diese empfohlenen Mengen auch dem Temperament Ihres Hundes an!
Ist er sehr aktiv, benötigt er unter Umständen mehr als angegeben. Ist er ein gemütlicher Vierbeiner, benötigt er weniger.

Vor allem bei Trockenfutter müssen Sie auf die Menge achten. Dadurch, dass dem Futter fast das ganze Wasser entzogen wurde, sehen die empfohlenen Futtermengen relativ klein aus. Aber Vorsicht! Die Nährstoffe sind hier in sehr konzentrierter Form im Futter. Im Vergleich zu Nassfutter benötigen Sie bei Trockenfutter eine wesentlich geringere Menge. Viele Trockenfuttersorten quellen im Magen auf und führen so zur Sättigung. Ist aber zu viel Trockenfutter gegeben worden (und die wenigsten Hunde fressen ihren Napf dann nicht leer…), findet eine Übersättigung statt. Passiert das häufiger und vielleicht sogar schon im Welpen- oder Junghundealter, wird die Magenwand zu stark ausgedehnt und der Hund will immer mehr Futter.

Kein Leistungsfutter für „Normalos“
Im Allgemeinen ist darauf zu achten, dass kein Futter für Hochleistungshunde an einen ganz „normal“ bewegten Hund verfüttert wird. Solch ein Hochleistungsfutter übersteigt ganz einfach den Energiewert eines Hundes, der „nur“ seine täglichen Gassirunden dreht.

Augen auf bei Leckerlis
Grundsätzlich ist nichts gegen sie einzuwenden, wenn es sich hierbei erstens um hundegerechte Leckerlis handelt und sie zweitens gezielt eingesetzt werden. Ihr Hund bekommt Leckerlis beim Training, als Belohnung bei der Fährtenarbeit oder als Betthupferl? Kein Problem – sofern diese Belohnungen von der täglichen Gesamtration abgezogen werden. Das heißt, die tägliche Futtermenge ist um die Menge der Leckerlis zu reduzieren.
Es handelt sich bei den Belohnungshäppchen schließlich um zusätzliche Kalorien, die dem Hund gefüttert werden, und diese müssen ebenfalls im Futterplan beachtet und mit eingerechnet werden.
Und als Belohnung zählen natürlich keine Plätzchen oder ähnliches!

Im nächsten Teil erfahren Sie, welche Ursachen Übergewicht bei Hunden noch haben kann.

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BARF – Warum sind die Portionen kleiner als beim Fertigfutter?

Was ändert sich bei der Ernährung des Hundes mit rohen, frischen Zutaten?

Ein Beispiel: Er bekommt kleinere Portionen.
Je nachdem, welches Fertigfutter Sie bisher verwendet haben, wird Ihnen (und durchaus auch Ihrem Hund) die Menge an Rohfutter vielleicht gering erscheinen.

Lassen Sie sich davon bitte nicht täuschen!

IFressender Welpem Vergleich zum Fertigfutter sind in der kleineren Menge Rohfutter mehr Inhaltsstoffe vorhanden, sodass weniger Futter notwendig ist, um die Versorgung Ihres Vierbeiners zu gewährleisten.
Manche sagen auch, dass ihr Hund bei der Umstellung auf die Rohfütterung immer Hunger hat und dass somit die
gegebenen Portionen zu klein sind.
Falls die anfangs berechnete Portion tatsächlich etwas zu knapp bemessen ist, gilt: Portion etwas erhöhen und das Hundegewicht in kurzen Intervallen (d. h. am besten wöchentlich) regelmäßig
überprüfen.
Nimmt der Hund zu, war die Portion nicht zu klein bemessen, sondern es entspricht einer ganz normalen Verhaltensweise von Hunden, immer mehr Futter zu wollen. Das liegt daran, dass Hunde kein Sättigungsgefühl kennen. Die meisten würden fressen, bis sie sich übergeben, und das sollten wir nicht zulassen.

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